CORONA-KRISE

600 Millionen Euro Hilfe für MV-Werften – 50 Millionen für Zulieferer

Es ist allerdings noch offen, in welcher Form die MV-Werften die Unterstützung erhalten werden. Verschiedene Szenarien sind denkbar.
dpa
Die MV-Werften sollen wegen der Corona-Krise Unterstützung erhalten.
Die MV-Werften sollen wegen der Corona-Krise Unterstützung erhalten. Stefan Sauer
Schwerin.

Die in der Corona-Krise in schweres Fahrwasser geratenen MV-Werften können auf 600 Millionen Euro Staatshilfen bis Jahresende hoffen. Diese Summe nannte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Donnerstag in einer gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Landtags.

Offen ist demnach noch, ob die Unterstützung als Kredit, Bürgerschaft oder in anderer Form gewährt wird. „Wir verhandeln mit dem Gesellschafter, Bund und Banken weiter. Mit einem Ergebnis rechnen wir in den kommenden Wochen”, sagte Glawe nach der Ausschusssitzung. Die Zulieferer sollen wegen unbezahlter Lieferungen an die MV-Werften mit bis zu 50 Millionen Euro unterstützt werden. Diese Hilfen müssen später zurückgezahlt werden.

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Kommentare (1)

"Von 1993 bis 1995 flossen ca. 700 Millionen DM EU-Fördermittel, die für die ostdeutschen Werften bestimmt waren, legal in ein Finanzmanagement-System des Konzerns. Dennoch war der Vulkan im Frühjahr 1996 insolvent. Dadurch wurden allerdings auch die Subventionsgelder als Rücklagen Teil der nun verlorenen Insolvenzmasse."
Für die die sich nicht mehr erinnern, vielleicht sollte das Geld doch lieber aus dem Fenster geworfen werden.