NAHE ROSTOCK

64-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Autofahrer hat sich eine kilometerlange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei fuhr er nahe Rostock auch über die A20.
Die Polizei konnte den Flüchtigen erst nach mehreren Kilometern stoppen.
Die Polizei konnte den Flüchtigen erst nach mehreren Kilometern stoppen. Stefan Tretropp
Rostock ·

Weil er sich stark betrunken hinter das Steuer setzte und sich mit der Polizei eine kilometerlange Verfolgungsjagd lieferte, hat ein 64-jähriger Autofahrer im Landkreis Rostock kürzlich seinen Führerschein verloren.

Es kam zum Glück zu keinem Unfall oder gar verletzten Personen. Der Peugeot-Fahrer war mit über zwei Promille unterwegs. Der Vorfall hatte sich kurz vor dem Jahreswechsel am Silvestertag, dem vergangenen Donnerstagabend, ereignet.

Wie Kristin Hartfil, Pressesprecherin der zuständigen Polizeiinspektion Güstrow, nun mitteilte, war ein aufmerksamer Autofahrer gegen 20.30 Uhr auf der L11 bei Bernitt wegen der unsicheren Fahrweise auf den Betrunkenen aufmerksam geworden und hatte die Beamten verständigt. Der Peugeot fuhr laut Hartfil Schlangenlinien, schwenkte stark nach rechts und links aus, bremste dazu ohne Grund immer wieder abrupt ab.

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Auf A20 in Richtung Rostock

Der 64-Jährige fuhr mit seinem Peugeot weiter über Jürgenshagen und dann auf die Autobahn 20 in Richtung Rostock. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Streifenwagen bereits die Verfolgung aufgenommen. „Unsere Kollegen setzten das Haltesignal, doch der Fahrer missachtete dieses und beschleunigte stattdessen“, erklärte Hartfil weiter.

Aufgrund der unsicheren Fahrweise bestand für andere Verkehrsteilnehmer ein erhöhtes Risiko. Die Verfolgungsjagd erstreckte sich über mehrere Kilometer und konnte erst mit der Hilfe von zwei weiteren Funkwagen der Polizei an der Abfahrt Dummerstorf beendet werden. „Wir haben den 64-Jährigen dort eingekeilt“, beschrieb Kristin Hartfil das Ende der Irrfahrt.

Ein erster Alkoholtest beim Fahrer hatte einen Wert von 2,2 Promille ergeben. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt. Der Mann muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

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Kommentare (1)

Danke an die polizisten muss ja mal gesagt werden