POLIZEI

83-jähriger Falschfahrer auf A19 bei Rostock

Der Polizei wurde am Sonntagmorgen ein Falschfahrer gemeldet. Der 83-jährige Autofahrer konnte gestoppt werden – ob er je wieder Auto fahren darf, ist fraglich.
Der Falschfahrer konnte rechtzeitig gestoppt werden.
Der Falschfahrer konnte rechtzeitig gestoppt werden. Armin Weigel
Rostock ·

Die Polizei hat am Sonntagmorgen einen 83-jährigen Falschfahrer auf der A19 bei Rostock rechtzeitig von der falschen Fahrbahn geholt. Es kam zu keinen Verkehrsunfällen oder verletzten Personen. Laut Polizei wurde der Mann gegen 6.21 Uhr der Polizei gemeldet. Er sei in entgegengesetzter Richtung auf der A19 Richtung Berlin gefahren.

Eignung soll geprüft werden

Beamte der Autobahnpolizei aus Dummerstorf konnten den Mann an der Anschlussstelle Rostock-Süd stoppen und von der Autobahn führen. Der Mann wirkte zeitlich und örtlich desorientiert. Nach der Einschätzung der Polizeibeamte sei eine sichere Weiterfahrt nicht möglich gewesen. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt und brachten ihn nach Hause zu seiner Ehefrau.

Aufgrund der falschen Benutzung der Fahrbahn erwartet den 83-jährigen Deutschen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Im Zuge des Verfahrens wird der Fahrerlaubnisbehörde empfohlen, die Eignung des Betroffenen zum Führen eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr zu prüfen, so die Polizei.

Dies war nicht der einzige Einsatz der Polizei am Sonntag auf der A19. Ein Lkw, der wegen eines Reifenschadens von der Fahrbahn abkam und durch einen Wildzaun krachte sorgte für eine Stundenlange Sperrung.

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