KEINE VOLLSPERRUNG NÖTIG

A20-Brücke nach Einsturz teilweise befahrbar

Die A20 an der Trebeltalbrücke sieht aus, als hätte sie ein Erdbeben zerstört. Der Verkehr soll nach dem Fiasko dennoch fließen.
Gerald Bahr Gerald Bahr
Das abgesackte Stück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees.
Das abgesackte Stück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Bernd Wüstneck
Tribsees.

Die Autobahn 20 wird nach dem Fahrbahneinsturz bei Tribsees  nicht komplett gesperrt. Wie es am Dienstag in einer Mitteilung des Infrastrukturministeriums hieß, sei ein Bodengutachter zu dem Schluss gekommen, dass der Verkehr auf der Gegenfahrbahn aufrecht erhalten werden kann.

Die Straße in Richtung Rostock hat massive Schäden erlitten. Etwa 1000 Kubikmeter Erde sind weggesackt und haben ein Loch von rund 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Metern Tiefe hinterlassen, so der Bericht des Gutachters. Demnach gebe es auch Anzeichen, dass dieser Setzungsprozess noch nicht abgeschlossen sei.

Weitere Umleitungen werden geprüft

Dennoch könne der Verkehr auf der Gegenfahrbahn in Richtung Stettin aufrechterhalten werden, teilte das Ministerium mit. Vermesser des Landesamtes sollen zweimal täglich die Höhe der Fahrbahn kontrollieren, bei Bedarf werde der Verkehr eingeschränkt.

Der Verkehr in Richtung Rostock wird über die die bisherige Umleitungsstrecke von der Anschlussstelle Tribsees über die L19 zur Anschlussstelle Sanitz geführt. Derzeit wird geprüft, ob weitere Umleitungen möglich sind. An der Trebeltalbrücke gilt momentan Tempo 60.

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