Baustelle bei Tribsees

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A20-Brücke wird rechtzeitig zum Weihnachtsverkehr fertig

Auf dem Foto ist zu sehen, wie die ersten Teile der Behelfsbrücke an der A20 bei Tribsees montiert werden. Mittlerweile sind die Bauarbeiten weit fortgeschritten (Archivbild).
Auf dem Foto ist zu sehen, wie die ersten Teile der Behelfsbrücke an der A20 bei Tribsees montiert werden. Mittlerweile sind die Bauarbeiten weit fortgeschritten (Archivbild).
Bernd Wüstneck

Seit Monaten quält sich der Verkehr am A20-Loch bei Tribsees vorbei. Doch die Behelfsbrücke wird vermutlich vor dem Weihnachtsverkehr auf den Inseln Rügen und Usedom fertig.

Aufatmen bei Autofahrern und Anwohnern entlang der Umleitungsstrecke am A20-Loch bei Tribsees: Die Zeit des Wartens und der Geduldsspiele steht kurz vor dem Ende – der Bau der Behelfsbrücke im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Bad Sülze ist im Zeitplan.

Das heißt konkret: „Am Montag werden die drei letzten Brückenteile im westlichen Bereich, bis zum 29. November dann im östlichen Teil installiert“, teilte Renate Gundlach, Pressesprecherin im Schweriner Infrastrukturministerium, dem Nordkurier mit.

Weihnachtsverkehr nach Rügen und Usedom

Anfang Dezember könnte es dann soweit sein, dass die ersten Autos über die Behelfsbrücke rollen. Damit könnte der traditionelle Weihnachtsverkehr in Richtung der Inseln Rügen und Usedom relativ reibungslos laufen. „Gründungs- und Tiefbauarbeiten für die Behelfsbrücke sind abgeschlossen, insofern können uns jetzt Wind und Wetter nicht mehr viel ausmachen“, machte Gundlach deutlich.

Die A20 war im Herbst vergangenen Jahres aus bislang ungeklärter Ursache im Moor bei Tribsees versunken. Seitdem quält sich der eigentliche Autobahnverkehr über kleine Dorfstraßen. Die Behelfsbrücke ist ein Provisorium und soll spätestens bis 2021 von einem stabilen Autobahndamm abgelöst werden. Der Mietpreis für die Behelfsbrücke beträgt pro Monat 153.000 Euro.