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A20-Sperrung nach Lkw-Unfall bei Tribsees

Um den Schwerlasttransporter zu bergen, ist laut Polizei schwere Krantechnik nötig. Dafür muss die A20 in dem Bereich gesperrt werden.
dpa
Vollsperrung hinter der Baustelle der A20-Trebeltalbrücke bei Tribsees in Richtung Rostock: Ein beladener Sattelschlepper ist von der Autobahn abgekommen und musste mit einem Kran geboren werden.
Vollsperrung hinter der Baustelle der A20-Trebeltalbrücke bei Tribsees in Richtung Rostock: Ein beladener Sattelschlepper ist von der Autobahn abgekommen und musste mit einem Kran geboren werden. Privat
Tribsees

Ein Unfall mit einem Schwerlasttransportfahrzeug sorgt für Behinderungen auf der Autobahn 20 bei Tribsees (Vorpommern-Rügen). Der Sattelschlepper kam am frühen Morgen gegen 3 Uhr im Bereich der Autobahnbaustelle in Fahrtrichtung Rostock nach rechts ab und kippte schräg zur Seite, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.

Das Fahrzeuggespann beschädigte die Bankette neben der Autobahn und drohte umzukippen. Deshalb wurde das Fahrzeug durch ein Spezialunternehmen geborgen und wieder auf die Fahrbahn gezogen. Anschließend blieb das Gespann, welches elektronische Module geladen hat, fahrbereit.

Der 26-jährige polnische Fahrer blieb dabei glücklicherweise unverletzt.

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Während der Zeit der Bergung wurde die Richtungsfahrbahn Rostock/Lübeck in den Mittagsstunden für fast zwei Stunden voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgte über eine ausgewiesene Umleitungsstrecke.

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Der Sachschaden wird aktuell auf mindestens 5.000 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verdachts der Gewinnabschöpfung gegen das polnische Fuhrunternehmen fest. Dadurch droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.000 Euro, so die Polizei.

Auf Nordkurier-Nachfrage bei der Polizei geht es bei dem Verdacht um die zulässige Höhe der Zuladung des Sattelschleppers, die möglicherweise überschritten war.

Nadelöhr wegen A20-Reparatur

Die A20 war 2017 bei Tribsees in einem Moorgebiet auf spektakuläre Art und Weise abgesackt und dann eingebrochen. Es klaffte ein riesiges Loch. Seither laufen sehr aufwendige Reparaturarbeiten. Das Autobahnstück ist erst seit Mitte November 2021 wieder über eine Autobahnseite vierspurig, aber mit verringerter Geschwindigkeit befahrbar.

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