Corona-Regeln

Ab Donnerstag Testbefreiung nach Auffrischungsimpfung in MV

Die 2G-plus-Testpflicht gilt ab Donnerstag nicht mehr für Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, die eine Booster-Impfung vorweisen können.
dpa
MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese: Der Schutz nach einer Boosterimpfung ist nach den zur Verfügung stehenden wissen
MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese: Der Schutz nach einer Boosterimpfung ist nach den zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr hoch. (Archivbild) Jens Büttner
Schwerin

Menschen mit Auffrischungsimpfung sind von diesem Donnerstag an von der 2G-plus-Testpflicht in Mecklenburg-Vorpommern befreit. Allerdings muss die sogenannte Boosterimpfung mindestens 14 Tage zurückliegen, wie Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) am Mittwoch mitteilte.

Der Beschluss des Gesundheitsministerkonferenz vom Dienstag sei umgehend in die Corona-Landesverordnung eingearbeitet worden, so dass die Regelung an diesem Donnerstag (16. Dezember) in Kraft trete.

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Ausnahme für Pflegeheime und Krankenhäuser

Eine Ausnahme von der Testbefreiung besteht demnach für den Zutritt zu medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. „Pflegeheime und Krankenhäuser sind besonders sensible Bereiche”, erläuterte Drese. „Zum Schutz der vulnerablen Personengruppen wird deshalb dort weiterhin auch von Personen mit einer Auffrischimpfung ein negatives Testergebnis verlangt werden.”

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Der Schutz nach einer Boosterimpfung sei nach den zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr hoch. Sie reduziere sowohl die Gefahr einer Infektion als auch das Risiko einer Übertragung deutlich. Deshalb sei die Aufhebung der Testpflicht für diesen Personenkreis nach derzeitigem Kenntnisstand richtig und angemessen, betonte die Ministerin. Wichtig sei aber auch, dass Bund und Länder die Regelungen laufend, spätestens nach zwei Monaten, bewerten und sie gegebenenfalls anpassen.

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Bisher ist unklar, wie schnell sich die Omikron-Variante in Deutschland ausbreiten und welche Folgen dies haben wird. In Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben eines Ministeriumssprechers bisher kein Omikron-Fall bekannt geworden.

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