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Ab Montag kostet vieles in Griechenland mehr

Ouzo wird nicht teurer, denn der unterlag bereits vorher dem Mehrwertsteuersatz von 23 Prozent.
Ouzo wird nicht teurer, denn der unterlag bereits vorher dem Mehrwertsteuersatz von 23 Prozent.
Jens Kalaene

Vor zwei Wochen haben die Griechen mehrheitlich "Nein" zu Spar- und Reformauflagen gesagt, nun werden solche Maßnahmen doch sehr schnell Realität.

Im Euro-Krisenland Griechenland gilt ab Montag eine deutlich höhere Mehrwertsteuer als bisher. Der Steuersatz für viele Produkte und Dienstleistungen steigt von 13 auf 23 Prozent. Die Erhöhung war vor wenigen Tagen vom griechischen Parlament gebilligt worden und ist eine der Voraussetzungen für den Beginn von Gesprächen mit den Gläubigern des Landes über ein neues Hilfspaket.

Die griechische Presse listete am Sonntag die Produkte und Dienstleistungen auf, für die sich die Mehrwertsteuer erhöht. In allen Tavernen und Bars etwa werden künftig 23 Prozent für die servierten Getränke und Gerichte fällig.

Auch für alle verarbeiteten Lebensmittel beträgt die Mehrwertsteuer künftig 23 Prozent. Das gilt etwa für Fleisch, Fisch, Kaffee, Tee oder Säfte. Eier, Zucker, Kakao, Reis, Mehl, Milchprodukte wie Eis und Joghurt verteuern sich ebenso wie Düngemittel, Kondome oder Toilettenpapier. Die griechische Finanzpresse schätzte, dass die Mehrwertsteuererhöhung dem bedürftigen Staat allein bis Jahresende 800 Millionen Euro zusätzlich einbringen wird.

Kommentare (4)

Zumindest der Ouzo wird NICHT teurer denn Alkohol wurde bereits vor der Mehrwertsteuererhöhung schon seit Jahren mit 23 Prozent besteuert!

Ich habe die Passage aus dem Artikel genommen. Da wir ein Zitat nicht einfach abändern können, war das die beste Lösung. Anscheinend ist es da in Griechenland wie in Deutschland: Die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze versteht niemand. Beste Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

... könnte man vielleicht ja in "Ouzo wird nicht teurer" ändern ;-)

War im Eifer der Änderungen durchgerutscht.