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Abitur in Mecklenburg-Vorpommern wird reformiert

Bislang sitzen in einem gemeinsamen Kurs sowohl Schüler, die das Abitur in dem Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau ablegen wollen, als auch solche, die die Prüfung auf Grundniveau schreiben wollen.
Bislang sitzen in einem gemeinsamen Kurs sowohl Schüler, die das Abitur in dem Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau ablegen wollen, als auch solche, die die Prüfung auf Grundniveau schreiben wollen.
Jens Büttner

Auf die Gymnasien des Landes kommt die nächste Veränderung zu. Denn das so genannte Kurssystem kehrt in die Oberstufe zurück.

Mecklenburg-Vorpommern kehrt zum Prinzip der Grund- und Leistungskurse in Klasse elf und zwölf der Gymnasien zurück. So könnten die angehenden Abiturienten differenzierter auf die Prüfungen vorbereitet werden, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am Dienstag in Schwerin. Bislang sitzen in einem gemeinsamen Kurs sowohl Schüler, die das Abitur in dem Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau ablegen wollen, als auch solche, die die Prüfung auf Grundniveau schreiben wollen.

Neu ist künftig auch, dass nur noch zwei Fächer als Leistungsfächer belegt werden müssen und der Rest als Grundfach. Bisher sind es sechs Hauptfächer. Das erste Abitur nach der Reform soll 2021 abgelegt werden. Die Neuerungen kosten jährlich drei Millionen Euro. 40 zusätzliche Lehrerstellen sind nötig.