NACH VERZÖGERUNGEN

Abschiebehaftanstalt für Asylbewerber aus MV geht in Betrieb

Eine Abschiebehaftanstalt für abgelehnte Asylbewerber ist bald startklar. 60 Plätze wird es geben. Beteiligt sind auch Hamburg und Schleswig-Holstein.
dpa
60 Plätze stehen in der Abschiebehaftanstalt für abgelehnte Asylbewerber zur Verfügung.
60 Plätze stehen in der Abschiebehaftanstalt für abgelehnte Asylbewerber zur Verfügung. Marcus Brandt
Die Abschiebungshafteinrichtung für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern soll Mitte August in Betrieb g
Die Abschiebungshafteinrichtung für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern soll Mitte August in Betrieb genommen werden. Marcus Brandt
Blick in ein Haftzimmer der Abschiebungshafteinrichtung Glücksstadt.
Blick in ein Haftzimmer der Abschiebungshafteinrichtung Glücksstadt. Marcus Brandt
Glückstadt ·

Eine Abschiebehaftanstalt in Glückstadt (Kreis Steinburg) für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern soll Mitte August in Betrieb genommen werden. Dies bestätigte das Innenministerium in Kiel. Nach coronabedingten Verzögerungen würden die derzeit noch laufenden Arbeiten dann abgeschlossen sein.

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Unter anderem pandemiebedingte Personalengpässe auf der Baustelle und organisatorische Maßnahmen wie verstärkte Hygienevorkehrungen hatten Verzögerungen bewirkt. Zunächst war ein Start der Einrichtung schon für das vergangene Jahr vorgesehen gewesen. Jedem der drei beteiligten Länder stehen in Glückstadt auf einem ehemaligen Kasernengelände 20 Plätze zur Verfügung.

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Die Entscheidung der Jamaika-Koalition in Kiel für eine neue Abschiebehafteinrichtung – die alte hatte die Vorgängerregierung aus SPD, Grünen und SSW 2014 geschlossen – hatte im Norden Kritik von Verbänden und SPD ausgelöst. Deren damaliger Fraktionschef Ralf Stegner warf den Grünen 2018 in einer erregten Landtagsdebatte vor, sie hätten sich von einer humanitären Flüchtlingspolitik abgewandt. Die Grünen konterten, mit einer Einrichtung im eigenen Land könne die Regierung für humanitäre Haftbedingungen sorgen.

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Kommentare (9)

In Neubrandenburg steht eine JVA ungenutzt herum. Dort könnte man deutlich mehr Insassen unterbringen.

60 ist bestimmt ein Druckfehler, sollte bestimmt 6000 heißen!

Der Hammer, 60 Plätze für 3 Bundesländer, jetzt wird bestimmt alles besser laufen oder ist es nur ein weiters Placebo. Die Anwälte der Abzuschiebenden werden schon dafür sorgen, dass die Zellen nicht allzu voll werden.

KAWCZINSKI klingt für mich nach immigriert.

Das ist kein Beitrag zum Thema?

Ist ein Nazi sieht man doch.

Sprach der Antisemit und Faschist.

Ganz einfach, eine Person mit offensichtlich nicht deutschen Hintergrund, hetzt gegen nicht Deutsche.

Nächstenliebe Amen.