MECKLENBURG-VORPOMMERN

AfD legt bei Europawahl stark zu

Der deutschlandweite Trend bei der Europawahl zeigt sich auch in Mecklenburg-Vorpommern: CDU, SPD und Linke verlieren deutlich an Stimmen. AfD und Grüne können sich als Gewinner fühlen.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
In einem Wahllokal in Rostock
In einem Wahllokal in Rostock Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Nach der Auszählung in einem Großteil der Wahllokale in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich, dass die CDU zwar stärkste Kraft bei den Europwahlen bleibt. Doch die Christdemokraten müssen ebenso wie die SPD und die Linke in allen Kreisen auch herbe Verluste hinnehmen. So büßte die CDU im Kreis Vorpommern-Greifswald nach der Auszählung von 242 von 318 Wahlbezirken 11,1 Prozent ein und landet bei 25,4 Prozent (Stand 20 Uhr). Die AfD rangiert knapp dahinter mit 22,5 Prozent (+14,7 Prozent).

Ähnlich fallen die CDU-Verluste in der Mecklenburgischen Seenplatte aus. Auch hier legt die AfD mit fast 15 Prozent deutlich zu und landet voraussichtlich bei 21 Prozent, die CDU bei 25,3 Prozent. SPD und Linke verlieren jeweils mehr als sechs Prozent.

CDU verliert, Grüne gewinnen

Auch in den westlichen Landkreisen von MV dürfte die CDU als großer Verlierer des Wahltages gelten, auch wenn man stärkste Partei bleibt. Neben der AfD haben auch die Grünen laut Zwischenergebnis deutlich zugelegt – zwischen vier und mehr als fünf Prozent in den verschiedenen Landkreisen.

Das sind die vorläufigen Endergebnisse in den einzelnen Landkreisen von Mecklenburg-Vorpommern:

So wurde bei den Wahlen zu den Kreistagen und Stadtvertretungen in Mecklenburg-Vorpommern gewählt

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Kommentare (1)

in Rostock & Schwerin und im Großkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die großen Städte wählen eher links. Die Provinz wählt eher rechts.