PETA UNERWÜNSCHT?

Agrarminister will wohl Tierschützern das Handwerk legen

Till Backhaus forderte, dass der Organisation Peta die Gemeinnützigkeit entzogen wird. Hunderte Bauern applaudierten. Das geschah am zweiten Tag der Landwirtschaftsmesse Mela in Mühlengeez.
MV-Minister Till Backhaus warf zur Eröffnung der Mela am Donnerstag eine Brieftaube in die Luft. Am Freitag forderte er,
MV-Minister Till Backhaus warf zur Eröffnung der Mela am Donnerstag eine Brieftaube in die Luft. Am Freitag forderte er, dass der Tierrechtsorganisation Peta die Gemeinnützigkeit aberkannt wird. Jens Büttner
Mühlengeez ·

Der Tierrechtsorganisation Peta Deutschland sollte nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Diese Forderung äußerte Backhaus am Freitag vor rund 400 Landwirten beim Bauerntag auf der Agrarmesse MeLa in Mühlengeez (Landkreis Rostock).

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Bei einer Diskussion war der Minister gefragt worden, ob er es sich vorstellen könnte, im Ruhestand mal mit einem Vertreter von Peta jagen zu gehen. Darauf antwortete Backhaus, der seit 23 Jahren im Amt ist, dass er sich am liebsten mit dem Tierschutzverband im Gerichtssaal treffen würde.

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Dort sollte dann in einem Verfahren über die Gemeinnützigkeit des Vereins verhandelt werden – und er wolle den Gerichtssaal als Sieger verlassen. Die Landwirte quittierten dies mit Beifall. Peta hatte mehrfach unter anderem die Haltungsbedingungen von Nutztieren im Nordosten und die Fallenjagd kritisiert. Im Jahr 2020 hatte der Verein zum Beispiel schockierende Zustände in einer Sauen-Anlage in Siedenbollentin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) aufgedeckt. Im Frühjahr 2021 machte die Organisation auf Tierquälerei in einem Brandenburger Putenstall aufmerksam. Auch Angler und Jäger geraten immer wieder ins Visier von Peta.

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Kommentare (11)

Wo er recht hat, hat er recht! Aber nicht nur die Gemeinnützigkeit entziehen, sondern komplett verbieten !!!

wie kommen sie darauf?

Weil das Fanatiker sind, die auch nicht vor Straftaten zurückschrecken um ihre Überzeugung durchzusetzen . Zum Beispiel sich widerrechtlich Zugang zu Stallungen verschaffen etcpp.

...haben Sie in diesem Punkt auch Recht....

in diesem Punkt haben Sie nicht ganz Unrecht, dann aber auch der DUH, denn das sind auch so einseitige Stänkerer, die nur ein Thema haben, aber deren Chef Resch dennoch auf nichts verzichten will, dann soll er doch Kilometer weit laufen, wenn er gegen Individuale Fortbewegungsmittwl mit Motor ist....

Hängt seine Meinung immer in den Wind.
Jetzt vor der Wahl = Liebkind bei den Bauern.
Danach hoffentlich den (unverdienten) Ruhestand.
Würde ihm gerne mal persönlich begegnen und (verbal) provozieren.
Nach seinem folgenden Ausraster wäre er fertig.

Auch wen Peta immer wieder über das Ziel hinaus schießt, ohne hätten die Tierquäler unter den Bauern freie Bahn von Backhaus Gnaden. So aber: 'Im Jahr 2020 hatte der Verein zum Beispiel schockierende Zustände in einer Sauen-Anlage in Siedenbollentin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) aufgedeckt. Im Frühjahr 2021 machte die Organisation auf Tierquälerei in einem Brandenburger Putenstall aufmerksam.' Wer sonst deckt das auf?

Rechtfertigt aber keine Straftaten .
Es kann nicht sein mit Straftaten ,andere Straftaten oder sonstige Verfehlungen aufzudecken!
Das gleiche gilt für die weltweit größte Verbrechergruppierung Greenpeace!

Mit dem Bauern einen Termin vereinbaren? Oder zum Tag des offenen Hofes mal in den Stall schauen? Viel Erfolg! Die Verbrecher unter den Tierhaltern freuen sich schon. Die lassen die Stalltür zu und quälen weiter, sehr zum Schaden der verantwortungsvollen Landwirtschaftsbetriebe.

und danach geht alles wieder seinen gewohnten Gang und der Till findet Peta ganz Toll.

Wie Klimaterroristen ebenso Terroristen.