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Aktionswoche für Kinderschutz in MV startet

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist in diesem Jahr Gastgeber der Aktionswoche für Kinderschutz. Die Auftaktkonferenz findet in Neubrandenburg statt.
dpa
Ziel der Aktionswoche sei es, das Netz zum Schutz von Kindern vor Misshandlung und gravierender Vernachlässigung noch enger zu knüpfen, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
Ziel der Aktionswoche sei es, das Netz zum Schutz von Kindern vor Misshandlung und gravierender Vernachlässigung noch enger zu knüpfen, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). Patrick Pleul
Neubrandenburg.

Mit einer Kinder- und Jugendschutzkonferenz in Neubrandenburg startet am Freitag die Aktionswoche für Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben des Sozialministeriums wird es bis zum 27. September dazu 53 Veranstaltungen geben, vorwiegend im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der nach Rostock und Schwerin in den Vorjahren nun Gastgeber ist.

Ziel der Aktionswoche sei es, das Netz zum Schutz von Kindern vor Misshandlung und gravierender Vernachlässigung noch enger zu knüpfen, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). Neben den Jugendämtern und Sozialarbeitern gehörten dazu auch Ärzte, Kitas, Schulen und Jugendhilfeträger. Nur wenn Verdachtsfälle für Kindeswohlgefährdung – etwa über die Kinderschutz-Hotline – schnell gemeldet würden, könnten die Behörden rasch reagieren.

Im Jahr 2017 gab es laut Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern fast 1600 Inobhutnahmen. Etwa die Hälfte davon betrafen allerdings unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. In den meisten anderen Fällen wurden Kinder und Jugendliche zu deren Schutz für unterschiedliche Zeit aus den Familien genommen. Die Zahl der Verdachtsfälle ist den Angaben zufolge viermal höher.

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