Bis zur 6. Klasse wird der Präsenzunterricht in Mecklenburg-Vorpommern aufrecht erhalten. Ab der 7. Klasse gibt es Distan
Bis zur 6. Klasse wird der Präsenzunterricht in Mecklenburg-Vorpommern aufrecht erhalten. Ab der 7. Klasse gibt es Distanzunterricht. Julian Stratenschulte
Corona-Pandemie

Alle Details zum Schul-Unterricht in MV ab Montag

Ab dem 14. Dezember wird der Schulunterricht in MV nach dem Alter aufgeteilt. Hier finden Sie die Regelungen im Überblick.
Schwerin

Tausende Schüler in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich auf einen früheren Beginn des sogenannten Distanzunterrichts einstellen. „Die Entwicklung der Infektionszahlen ist auch in Mecklenburg-Vorpommern besorgniserregend. Wir müssen Kontakte in den Schulen reduzieren, um uns besser zu schützen“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD).

Für Schüler ab der 7. Klasse in Risikogebieten gibt es ab Montag Distanzunterricht. Als Corona-Risikogebiete gelten die Landkreise und kreisfreien Städte, die eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht haben, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Nur die Stadt und der Landkreis Rostock sind nicht als Risikogebiet in Mecklenburg-Vorpommern eingestuft.

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Die Vorstellungen der Weihnachtsmärchen in den Theatern könnten Schüler wegen der hohen Infektionszahlen leider nicht besuchen, erklärte Bildungsministerin Martin. „Auch Schulfahrten, Schulwanderungen und Besuche in außerschulischen Lernorten sind bis auf Weiteres nicht möglich.“

Die Regelungen im Detail:

  • Ab der 7. Klasse wird in allgemeinbildenden Schulen und den Berufsschulen Distanzunterricht erteilt. Ausnahmen gelten für die Berufsvorbereitungsklassen in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz und die schriftlichen Abschlussprüfungen m Bildungsgang „Medizinische Dokumentation“ an der Beruflichen Schule der Universitätsmedizin Greifswald, teilte das Bildungsministerium mit.
  • Bis zur 6. Klasse gibt es Präsenzunterricht in den Schulen.
  • Lehrer und alle andere Beschäftigten der Schulen müssen eine Maske auch während des Unterrichts tragen. Der Mund-Nasen-Schutz darf abgenommen werden, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderungen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, erforderlich ist. Das gilt aber nur, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern gegeben ist.
  • Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es nur aufgrund on medizinischen oder psychischen Beeinträchtigungen oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Der Landesverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte grundsätzlich die Pläne für ältere Schüler. „Gleichwohl besteht nach wie vor das Problem, dass nicht alle Schulen – auch nicht die beruflichen Schulen – dafür gut ausgestattet sind und jetzt keine Zeit zur Vorbereitung haben”, hieß es.

 

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