Der schneeweiße Alpakahengst Prinz mit seinen blauen Augen ist eine Seltenheit unter den Alpakas, er wurde vor drei Woch
Der schneeweiße Alpakahengst Prinz mit seinen blauen Augen ist eine Seltenheit unter den Alpakas, er wurde vor drei Wochen geboren. Bernd Wüstneck
Wenn die Rosapelikane ihre Schnäbel aufreißen, passen da bis zu zehn Liter Wasser rein.
Wenn die Rosapelikane ihre Schnäbel aufreißen, passen da bis zu zehn Liter Wasser rein. Bernd Wüstneck
Hier füttert Anka Schulz die Zebramangusten im Vogelpark, der am 26. März offiziell in die neue Saison gestartet ist
Hier füttert Anka Schulz die Zebramangusten im Vogelpark, der am 26. März offiziell in die neue Saison gestartet ist. In diesem Jahr gibt es wieder das volle Programm, einschließlich Schaufütterungen und Flugvorführungen. Bernd Wüstneck
Prinz mit den übrigen Alpakas.
Prinz mit den übrigen Alpakas. Bernd Wüstneck
Neben den Rosapelikanen leben auch Strauße in der Afrika-Anlage des Vogelparks.
Neben den Rosapelikanen leben auch Strauße in der Afrika-Anlage des Vogelparks. Bernd Wüstneck
Schneeweiß und blaue Augen

Alpakahengst Prinz ist eine Seltenheit

Noch ist es recht kühl in Mecklenburg-Vorpommern, doch viele Freiluft-Einrichtungen öffnen für die Besucher. Im Vogelpark Marlow machen die Alpakas schon schöne Augen.
dpa
Marlow

Mit einem außergewöhnlichen Jungtier startet der Vogelpark Marlow in diesen Tagen in die neue Saison. „Vor drei Wochen wurde der Alpakahengst Prinz geboren, er ist schneeweiß und hat blaue Augen – eine seltene genetische Variation“, sagte Parksprecherin Franzi Haase der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt leben aktuell neun Alpakas im Vogelpark, ihre ursprüngliche Heimat sind die Anden.

In der vergangenen Saison wurden im Vogelpark mehr als 260.000 Besucher registriert. Trotz der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie sei es ein gutes Jahr gewesen, sagte Haase. Für 2022 hoffe sie auf eine Saison, die ohne coronabedingten Einschränkungen ablaufen könne.

Neue Anlage für Präriehunde

Nach zweijähriger coronabedingter Pause gebe es auch wieder Schaufütterungen: Über den Tag verteilt werden in zehn Durchgängen die verschiedenen Vogelarten, und auch die Kängurus, Lemuren oder Präriehunde gefüttert. Zu den Vögeln gehören auch die Rosapelikane auf der weitläufigen Afrika-Anlage. „Bis zu zehn Liter Fisch passen in den dehnbaren Schnabel, die die mächtigen Vögel weit aufreißen, um den Fisch zu fangen“, sagte Haase.

Neu sei in diesem Jahr auch die Anlage für die etwa 35 Präriehunde. Auf der neuen Anlage mit einem unterirdischen Tunnelsystem könnten die Tiere auch gut beobachten werden. Die ursprüngliche Präriehunde-Anlage war bei Schneekatastrophe zum Osterfest 2018 stark beschädigt worden. Insgesamt waren an Ostern vor vier Jahren zwölf große Flugvolieren vom schweren und feuchten Schnee zerstört worden. Der Wiederaufbau gelang mit Unterstützung von Landesförderung.

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