Auf Augenhöhe: Linken-Verhandlungsführerin Simone Oldenburg (links) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (S
Auf Augenhöhe: Linken-Verhandlungsführerin Simone Oldenburg (links) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Jens Büttner
Koalitionsverhandlungen

Am 15. November Schwesig-Wahl zur Ministerpräsidentin

SPD und Linke kommen bei ihren Verhandlungen zur Bildung einer neuen MV-Regierung schneller voran als ursprünglich angenommen. In zwei Wochen soll bereits die Regierung stehen.
Schwerin

Manuela Schwesig (SPD) und Simone Oldenburg (Linke) geben weiter Gas. „Wir arbeiten sehr konstruktiv zusammen und werden nach Lage der aktuellen Dinge alles zu einem guten Ende bringen”, verkündete die Ministerpräsidentin am Freitagabend nach der fünften Verhandlungsrunde.

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Die beiden Verhandlungsführerinnen gaben bekannt, dass die Koalitionsverhandlungen am Ende der nächsten Woche abgeschlossen werden sollen. Das Koalitionspapier soll am 8. November fertig sein. Am 13. November sollen die Parteitage von SPD und Linken den Koalitionsvertrag absegnen. Zwei Tage später, am Montag, den 15. November, soll Manuela Schwesig dann vom Landtag Mecklenburg-Vorpommerns zur Ministerpräsidentin gewählt werden.

Klimaschutz ohne Verbote soll im Vordergrund stehen

In der Verhandlungsrunde am Freitag stellten Schwesig und Oldenburg klar, dass es in MV einen Klimaschutz mit Angeboten statt Verboten geben soll. Und auch der ländliche Raum soll speziell gestärkt werden. Auf die Frage, wie die Zukunft des bisherigen Staatssekretärs für das ländliche Vorpommern, Patrick Dahlemann, aussieht, antwortete Schwesig: „Die Vorpommern-Strategie, der Vorpommern-Rat und auch der Posten des Vorpommern-Staassekretärs haben sich bewährt.”

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