AUTOBAHN

Am A20-Loch bei Tribsees wird letzte Umleitungsstrecke erneuert 

Lange quälte sich der Autobahnverkehr bei Tribsees wegen der gesperrten A20 über die Dörfer – mit gravierenden Folgen für deren Bewohner. Nun wird der letzte Abschnitt der geschädigten Umleitungsstrecke erneuert.
dpa
Aufgrund des A20-Kraters an der Trebeltalbrücke musste der Verkehr auf Umleitungsstrecken ausweichen. Die Straßen haben dabe
Aufgrund des A20-Kraters an der Trebeltalbrücke musste der Verkehr auf Umleitungsstrecken ausweichen. Die Straßen haben dabei ordentlich gelitten (Archivbild). Bernd Wüstneck
Tribsees.

Die nach dem spektakulären Zusammenbruch der Autobahn 20 bei Tribsees eingerichteten Umleitungen haben auf diesen Straßen massive Schäden hinterlassen. Nun wird nach Mitteilung des Verkehrsministeriums der letzte Abschnitt der geschädigten Umleitungsstrecke erneuert.

Es handele sich um die Kreisstraße vom Ortsausgang Breesen in Richtung Langsdorf bis zum Anschluss an die Landesstraße L19. Sie erhalte vom kommenden Dienstag an eine neue Asphaltdeck- und Binderschicht. Voraussichtlich ab dem 5. August werde die Straße wieder befahrbar sein.

Bund übernimmt die Kosten

Die Kosten von rund einer halben Million Euro trage der Bund. „Mit Abschluss dieser Arbeiten sind alle Schäden, die durch die Umleitung des Autobahnverkehrs nach dem Absacken der A20 durch die Gemeinde Langsdorf entstanden sind, beseitigt”, hieß es.

Nach dem Auftreten des riesigen und metertiefen Lochs war die Autobahn von Oktober 2017 bis Dezember 2018 voll gesperrt. Vor der Fertigstellung der Behelfsbrücke quälte sich der Verkehr über die kleinen Kreisstraßen und durch die Ortschaften Langsdorf und Böhlendorf. Die Anwohner erlebten in dieser Zeit schwere Beeinträchtigungen durch Lärm und Gestank.

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