POLIZEI-EINSATZ

Vermeintliche Waffe beschäftigt zehn Polizisten in Stralsund

In der Stralsunder Altstadt soll ein Mann mit einer Waffe herumgelaufen sein. Ein Zeuge informierte die Polizei. Diese rückte mit Schutzwesten und Helmen in das Gebäude vor und wurde überrascht.
Nordkurier Nordkurier
Die Polizei in Stralsund wurde wegen einer vermeintlichen Waffe alarmiert (Symbolbild).
Die Polizei in Stralsund wurde wegen einer vermeintlichen Waffe alarmiert (Symbolbild). Stefan Sauer
Stralsund.

Am frühen Freitagnachmittag sind zehn Polizisten in fünf Streifenwagen in die Stralsunder Altstadt (Semlower Straße) ausgerückt. Denn kurz nach 13 Uhr hatte ein 37-jähriger Zeuge dort zwei Frauen und einen Mann mit einer augenscheinlich schwarzen Handfeuerwaffe in einem Gebäude gesehen und die Polizei gerufen. Demnach habe der Mann südosteuropäisch ausgesehen – so die Beschreibung des Zeugen.

Sechs Polizisten mit Schutzweste und Helm betraten das Gebäude, in dem sich sogenannte „Modelwohnungen” befinden. Die übrigen Beamten sperrten den Bereich um das Objekt weiträumig ab. Die Polizei fand in den Räumen des Gebäudes jedoch lediglich eine Spielzeugwaffe und stellte diese sicher. Der Mann war verschwunden.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Laut Polizei bestand keine konkrete Gefahr für Personen. Stattdessen geht sie davon aus, dass die Spielzeugwaffe – welche einer echten Waffe von der Form her ähnlich sah – aus Spaß in der Öffentlichkeit mitgeführt wurde.

Die Beamten leiteten daher ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz ein.

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Kommentare (1)

... Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen "U N B E K A N N T". Habe ich noch nicht gehört. An wem soll die Bußgeldstelle den Bußgeldbescheid denn schicken wenn, wie im Beitrag geschildert, keine Person mehr angetroffen wurde?