SCHWARZANGELN

Angler in MV verstoßen deutlich häufiger gegen Gesetze

Fischereiaufseher und die Wasserschutzpolizei haben deutlich mehr Angler in Mecklenburg-Vorpommern erwischt, die sich nicht an die Regeln gehalten haben.
dpa
Dieser Angler hält sich höchstwahrscheinlich an alle Gesetze, aber dies tun nicht alle Angler in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).
Dieser Angler hält sich höchstwahrscheinlich an alle Gesetze, aber dies tun nicht alle Angler in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild). dpa
Rostock.

Die Zahl der Rechtsverstöße von Anglern in Mecklenburg-Vorpommern ist 2018 deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden von den Fischereiaufsehern sowie der Wasserschutzpolizei 1647 Rechtsverstöße registriert, wie das zuständige Landesamt für Fischerei (Lallf) am Montag berichtete.

Dies bedeutete eine Steigerung von knapp 20 Prozent. „Begründen oder interpretieren lässt sich dieser Anstieg nicht – er erscheint eher zufällig”, sagte Abteilungsleiter Thomas Richter.

Schwarzangeln und Fischereischeinpflicht

Mit 576 Fällen war Schwarzangeln das häufigste Delikt. Schwarzangeln ist den Angaben zufolge eine Straftat, ebenso wie das Verwenden lebender Köderfische oder die Fälschung des Fischereischeins.

Die Verletzung der Fischereischeinpflicht, eine Ordnungswidrigkeit, wurde im Jahr 2018 in 525 Fällen festgestellt. Dabei hätten die Betroffenen zwar einen Angelschein, ihnen fehle jedoch die Erlaubnis, an dem bestimmten Gewässer zu fischen, hieß es.

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