Tierquälerei

Angler in MV werden verstärkt kontrolliert 

Das Landesamt für Fischerei will zum Wohl der Fische verstärkt Angler in Mecklenburg-Vorpommern kontrollieren. Es drohen bis zu 5000 Euro Strafe.
dpa
Die Bestimmungen beim Betäuben und Töten der Fische müssen unbedingt eingehalten werden (Symbolbild).
Die Bestimmungen beim Betäuben und Töten der Fische müssen unbedingt eingehalten werden (Symbolbild). Carsten Rehder
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Rostock.

Zu Beginn der Heringsangelsaison hat das zuständige Landesamt für Fischerei auf einen tierschutzgerechten Umgang hingewiesen. Heringsangler würden verstärkt kontrolliert, teilte das Amt am Donnerstag in Rostock mit.

Die Bestimmungen beim Betäuben und Töten der Fische seien unbedingt einzuhalten. Geangelte Fische müssten nach der Betäubung mit einem Schlag auf den Kopf sofort durch Herzstich oder Kiemenschnitt getötet werden. Wer das nicht beachtet, muss mit einer Strafe von bis zu 5000 Euro rechnen.

Mehr zum Thema: Jeder zweite Angler tötet Fische falsch.

Auf Tierschutz achten

Es sei wiederholt aufgefallen, dass sich Heringe nach dem ausschließlichen Schlag auf den Kopf im Eimer wieder erholten. Da Heringe Schwarmfische sind, benötigten sie ausreichende Bewegungsmöglichkeiten.

Die Aufbewahrung in kleinen Behältnissen wie Drahtsetzkeschern oder Wassereimern entspreche nicht den Vorgaben, hieß es vom Landesamt. „Diese Form der Lebendhälterung kann als Tierquälerei geahndet werden.”

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Kommentare (2)

... wie läuft das bei den Hochseefischern? Müssen die jetzt jedem einzelnen Fisch auf den Kopf schlagen und dann abstechen? So ein Quatsch, wie soll das gehen? Manchmal muss man sich wirklich fragen, was den sogenannten Tierschützern durch den Kopf geht...

Es geht doch nur ums schikanieren. Jeder der irgendwo was zu sagen hat,dreht frei. Gib einem deutschen Macht und er weiß sie zu gebrauchen. Entweder man greift dem Ottonormalo in die Tasche oder er wird auf andere Art drangsaliert. Das ist heute schlimmer als in der DDR.