SCHUTZ DER FISCHE

Angler müssen über Fang in Winterlagern Buch führen

Ab dem 1. November müssen Angler und Fischer in einigen Häfen der Ostsee sowie mehreren Flüssen gewisse Einschränkungen beachten. Das soll dem Schutz der Fischbestände dienen.
dpa
Anna-Christina Bytom Anna-Christina Bytom
In den Häfen von Stralsund und Wolgast, im Unteren Ryck und der Unteren Uecker sowie im Lanckener Bek ist das Angeln bis zum 31. März laut Lallf nur noch zwischen 10 und 18 Uhr erlaubt.
In den Häfen von Stralsund und Wolgast, im Unteren Ryck und der Unteren Uecker sowie im Lanckener Bek ist das Angeln bis zum 31. März laut Lallf nur noch zwischen 10 und 18 Uhr erlaubt. Jens Büttner
Schwerin.

Das Angeln und Fischen in einigen Bereichen der Ostsee ist vom 1. November an nur mit Einschränkungen erlaubt. Damit sollen die Fische im sogenannten Winterlager, in das sie sich während der kalten Jahreszeit zahlreich zurückziehen, geschützt werden, teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) am Donnerstag mit.

In den Häfen von Stralsund und Wolgast, im Unteren Ryck und der Unteren Uecker sowie im Lanckener Bek ist das Angeln bis zum 31. März laut Lallf nur noch zwischen 10 und 18 Uhr erlaubt. Zudem müssen Angler ein Protokoll über ihre Fänge führen und es später beim Lallf einreichen So soll ein Überblick geschaffen werden, was in diesen Gebieten an Fischarten vorkommt und in welchen Mengen entnommen wurde.

Außerdem sind technische Einschränkungen der Fanggeräte zu beachten. Es dürfen beispielsweise nur Handangeln mit Twister oder natürlichen Ködern mit einem einschenkligen Haken genutzt werden, wobei der kürzeste Abstand zwischen der Hakenspitze und dem Schenkel 9 Millimeter nicht überschreiten darf. Bei allen Ködern sind am Haken fest angebrachte Beschwerungselemente wie Blei oder Jigkopf verboten.

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