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Arbeit beim "Lila Bäcker" geht weiter

Die Gläubiger des insolventen „Lila Bäcker” haben am Montag dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit kann der Betrieb in den verbliebenen Filialen weitergehen.
dpa
Beim Lila Bäcker gehen noch nicht alle Lichter aus.
Beim Lila Bäcker gehen noch nicht alle Lichter aus. Stefan Sauer
Neubrandenburg.

Der Insolvenzplan für die Bäckerei-Kette „Lila Bäcker“ (Pasewalk) ist angenommen worden, der Betrieb kann weiter existieren. Mit diesem Ergebnis endete am Montag die Gläubigerversammlung im Amtsgericht Neubrandenburg. Der von Insolvenzverwalter Torsten Martini erarbeitete Insolvenzplan sieht vor, dass keine weiteren Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg geschlossen werden.

Bessere Umsätze als erwartet

„Die Umsätze entwickeln sich im August dankenswerter Weise besser erwartet. Wir hoffen, dass es dabei bleibt.“ Auch die Zahl der Mitarbeiter bleibe mit rund 2200 stabil. Nun müsse der Bankkredit in Höhe von zehn Millionen Euro ausgereicht werden, dieser sei zu 80 Prozent vom Land verbürgt. „Und dann wird hoffentlich demnächst das Insolvenzverfahren aufgehoben“, sagte Martini.

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Kommentare (2)

Wen interessiert schon dieserer Automatikbackofen? Man sollte doch mal die Rezeptur der klumpigen geschmacklosen Backwaren verbessern oder den Laden ganz schließen.

Heißt es die großen werden durch Steuermittel vorerst gerettet und der kleine Handwerker kann sehen wo er bleibt. Die nächste Insolvenz kommt in knapp 2 Jahren. Und das liegt an der Mangelnden Produktqualität. Für Qualität braucht man Bäcker und Keine Massenproduktion.