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Arbeitgeber im Nahverkehr bleiben hart

Am Montag wird wieder verhandelt, doch beide Seiten rücken auch nach der Streikwelle in Busunternehmen nicht von ihren Vorstellungen ab. Die Lücke zwischen Angebot und Forderungen bleibt groß.
Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Nahverkehr von Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Montag signalisieren die Arbeitg
Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Nahverkehr von Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Montag signalisieren die Arbeitgeber kein Entgegenkommen. Torsten Bengelsdorf
Neubrandenburg.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Nahverkehr von Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Montag signalisieren die Arbeitgeber kein Entgegenkommen. Die Forderung der Gewerkschaft Verdi, jedem Beschäftigtem monatlich 458 Euro mehr zu zahlen, sei unrealistisch, sagte Verhandlungsführerin Gabriele Axmann am Freitag. Für Beschäftigte im Fahrdienst würde diese Forderung eine Steigerung von bis zu 20 Prozent bedeuten. „Die Kommunen als Aufgabenträger können dies nicht finanzieren. Kostenerhöhungen für die Bürger wären die Folge”, so Axmann.

Mit einer Serie von Streiks wurde in den vergangenen Wochen eine Reihe von kommunalen Verkehrsbetrieben bestreikt. Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend ab Januar und einen Angleichungsschritt an Busfahrer in den alten Bundesländern von 100 Euro.

Die kommunalen Arbeitgeber bieten eine Entgelterhöhung von 4,4 Prozent. Die Mehrheit der Beschäftigten im Fahrdienst habe aktuell bereits ein tarifliches Grundgehalt von 2675 Euro im Monat, hieß es. Hinzu kommen den Angaben zufolge die jeweiligen Zuschläge, eine jährliche Sonderzahlung sowie eine Betriebsrente.

 

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