DEUTSCHES SILICON VALLEY?

Architekt schlägt neue Stadt an Ostsee vor

Die Region Greifswald könnte nach Ansicht des Berliner Architektenbüros Stadler/Prenn von der enormen Expansion von Berlin profitieren und sich zu einem High-Tech-Standort entwickeln.
So sieht der Berliner Architekt Thomas Stadler Greifswald im Jahr 2030: Von Berlin aus in zehn Minuten erreichbar über eine Hochgeschwindkeitstrasse, dem sogenannten Hyperloop.
So sieht der Berliner Architekt Thomas Stadler Greifswald im Jahr 2030: Von Berlin aus in zehn Minuten erreichbar über eine Hochgeschwindkeitstrasse, dem sogenannten Hyperloop.
Greifswald.

In einem Architektenwettbewerb hatte der Berliner Architekt Thomas Stadler seine Vision von einem „Seaside Berlin“ entwickelt, das sich in der nordostdeutschen Küstenregion etablieren könnte. Möglich könnte dies durch einen sogenannten Hyperloop werden, eine bereits weltweit in der Entwicklung befindliche Hochgeschwindigkeitstrasse. Dabei handelt es sich um eine Art Vakuumtunnel, durch den Menschen in aerodynamischen Kapseln auf einer reibungsarmen Magnetbahn reisen können.

Mit Schallgeschwindigkeits-Tempo von 1200 Kilometern pro Stunde könnte man die 200 Kilometer Distanz zwischen Berlin und Greifswald in nur zehn Minuten bewältigen, sagt Stadler, und zwar umweltfreundlicher als mit dem Flugzeug und deutlich günstiger als mit der Bahn. Entsprechende Test- und Pilotstrecken werden derzeit zum Beispiel in den USA, Frankreich und in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant und errichtet.

Anbindung Ostsee-Berlin Vorteil für beide Regionen

Die extrem schnelle Anbindung der Küste an die Hauptstadt könnte nach Ansicht des Visionärs schon im Jahre 2030 dazu führen, dass Menschen, die in Berlin arbeiten, ihren Wohnsitz in den landschaftlich hochattraktiven Raum Greifswald verlegen, was den aktuellen Wohnungsnotstand in der boomenden Metropole mindern würde. Umgekehrt würden die Bewohner im Nordosten vom Freizeit-, Kultur- und Konsumangebot der Großstadt profitieren.

Greifswald wäre dann auf dem besten Weg, eine Art deutschen Silicon Valley zu werden, sagt Stadler. Ähnlich wie an der San Francisco Bay könnten sich hier High-Tech-Unternehmen und Start-Up-Firmen etablieren, die von einer ausgezeichneten Universität und naturwissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik oder dem Friedrich-Loeffler-Institut profitierten.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Greifswald

Kommende Events in Greifswald (Anzeige)

zur Homepage

Kommentare (7)

in einer der am stärksten schrumpfenden Gegenden Europas. Alle Prognosen über Vorpommern sind - ohne jede Übertreibung - niederschmetternd. Nur die Herren Architekten von Stadler/Prenn aus Berlin glauben es besser zu wissen. Doch das deutsche Restpommern ist NICHTS ohne seine verlorene Hauptstadt Stettin. Gar nichts! Das ist die traurige Wahrheit und zugleich auch der einzige Grund warum es eigens einen Vorpommern-Staatssekretär braucht.

was nehmen diese Architekten? Hier kriegen sie das Internet nicht richtig ausgebaut, träumen aber vom Hyperloop.
Denke ich dann an unsere Großbaustellen in BERlin, frage ich mich warum man solche Hirngespinste hier unbedingt drucken muß.

doch nicht unter unseren gegenwärtigen politischen Verhältnissen und mit dieser Kanzlerin - da muss sich einiges um 180° drehen im Staate - - - da will wohl einer mit aller Macht reich werden

würden auch die Vorkommentatoren ihre alleshassenden und neidzerfressenen Gedanken an einem Lagerfeuer in einem Erdloch erwärmen.

Wirst erleben, dass sie nicht gebaut wird. Und meine Geburtsstadt Greifswald nicht verschandelt wird.

Mit Sicherheit wird es so nicht umsetzbar sein. Aber selbst wenn nur ein Bruchteil der Ideen berücksichtigt wird, würde mehr erreicht, als die "alles taugt nix"-Kommentatoren sich vorstellen können. Ihre Idee von der Metropolregion Stettin wird auch schon länger verfolgt, denn Stettin alleine hat auf Grund fehlender Bauflächen kaum noch Entwicklungsmöglichkeiten. Und bei allem Respekt - Greifswald verschandeln? Schlimmer kann's ja kaum werden.

....welcher Greifswalder will allen Ernstes "Berliner" in zehn Minuten in Greifswald haben?! :-):-):-)
Utopie.....zum Glück für die Region.