PROZESS

Asylbewerber gesteht Tötung einer Rentnerin in Güstrow

Im Prozess um die Tötung einer 79-Jährigen aus Güstrow hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Er habe die Frau umgebracht, weil sie eine Lüge über ihn verbreitet hätte.
dpa
Der Angeklagte auf dem Weg in den Gerichtssaal des Landgerichts.
Der Angeklagte auf dem Weg in den Gerichtssaal des Landgerichts. Bernd Wüstneck
Rostock.

Mit einem Geständnis noch vor der Verlesung der Anklage hat am Donnerstag vor dem Landgericht Rostock der Prozess gegen einen 44-jährigen Mann wegen Totschlags an einer 79 Jahre alten Rentnerin in Güstrow begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Asylbewerber aus der Ukraine vor, im September 2019 die Frau in ihrem Einfamilienhaus getötet zu haben, weil sie ihm kein Geld oder Lebensmittel geben wollte. Er kannte die Frau von früheren Gelegenheiten, bei denen sie ihm kleine Geschenke gemacht hatte. Nach Angaben des Angeklagten brachte er die Frau um, weil sie über ihn die Lüge verbreitet habe, er habe bei ihr gebettelt. Der Mann ist gehörlos. Seine Angaben werden deshalb zweifach übersetzt.

Laut Anklage suchte der 44-Jährige die Frau am Tattag auf. Als er abgewiesen wurde, warf er eine Gehwegplatte gegen die inzwischen wieder geschlossene Haustür. Als die Rentnerin versuchte, die offene Kellertür zu schließen, traf sie erneut auf den Angreifer. Dort habe er sie mit mindestens fünf Schlägen und Stichen mit einer Gartenschere getötet, berichtete der 44-Jährige. Vor der Tat habe er zehn Dosen Bier getrunken. Der Angeklagte ist mehrfach vorbestraft.

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Kommentare (1)

Asylbewerber, mehrfach vorbestraft.... finde den Fehler.