POLIZEI

Asylbewerber greifen Wachmänner in Stralsund an

In einer Gemeinschaftsunterkunft in Stralsund haben zwei Asylbewerber zwei Wachmänner angegriffen und einen von ihnen verletzt. Außerdem wurden Bilderrahmen sowie eine Wand beschädigt.
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Die Polizei in Stralsund rückte zu einem Einsatz in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber aus.
Die Polizei in Stralsund rückte zu einem Einsatz in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber aus. Nordkurier
Stralsund.

Am Sonntagabend ist die Polizei zu einem Einsatz in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber auf dem Dänholm in Stralsund ausgerückt.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich insgesamt fünf Asylbewerber in einem Zimmer der Gemeinschaftsunterkunft auf. Der 25-jährige Zimmerbewohner sowie seine vier Gäste tranken Alkohol und machten Lärm.

Daher sprachen zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die fünf Männer auf ihr Verhalten an. Es kam zum Streit. Der 25-jährige Zimmerbewohner sowie ein 18-jähriger Asylbewerber sollen laut Polizei einen der Wachmänner (24) angegriffen und leicht im Gesicht verletzt haben. Die beiden Wachmänner brachten sich in Sicherheit und riefen die Polizei.

Drei Streifenwagen des Polizeihauptrevieres Stralsund, eine Besatzung des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen sowie sechs Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund rückten an.

Verdacht der gefährlichen Körperverletzung

Die beiden Tatverdächtigen wurden in polizeilichen Gewahrsam genommen, außerdem wurde eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Der 25-Jährige wurde anschließend in einer anderen Asylbewerberunterkunft des Landkreises Vorpommern-Rügen untergebracht. Auch der 18-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung, da im Flur der Unterkunft mehrere Bilderrahmen sowie eine Wand im Sanitärraum beschädigt wurden.

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Kommentare (1)

...braucht hier zulande kein Mensch!