MIT FEUERWERKSKÖRPERN

Attacke auf FDP-Politikerin und ihre Tochter

Auf das Haus von Karoline Preisler (FDP) in Barth wurde ein Anschlag verübt. Ob dieser mit der Wahl von Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsident in Verbindung steht, ist unklar.
Karoline Preisler und ihre Tochter kamen mit dem Schrecken davon.
Karoline Preisler und ihre Tochter kamen mit dem Schrecken davon. FDP
Barth.

+++Aktuelle Nachrichten zu dem Fall: Der mutmaßliche Anschlag war nicht politisch motiviert.+++

Auf die FDP-Politikerin Karoline Preisler aus Barth ist am Sonnabend offenbar ein Anschlag mit Feuerwerkskörpern verübt worden. Die ehemalige liberale Spitzenkandidatin zur Europa-Wahl schrieb auf Twitter: „Die Jüngste hat es in ihrer Unschuld für ein Jugendfeuerwerk gehalten, als das Haus, sie und ich heute mit Feuerwerk beschossen wurden.”

Preisler ist mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Hagen Reinhold verpartnert und hat mit ihm mehrere gemeinsame Kinder.

Im Internet bekam Preisler von zahlreichen Nutzern sowie von Politikern vor allem aus Reihen von Grünen, SPD und der eigenen Partei viel Unterstützung. „Das geht gar nicht! Politische Debatten können auch mal hitzig sein, aber dürfen nicht zu Drohungen und Gewalt führen, schon gar nicht gegen die Familien!”, schrieb MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf Twitter.

Ob der Anschlag mit der umstrittenen Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsident in Verbindung steht, ist unklar. Es gab keine Bekennerschreiben, die Polizei ermittelt. Zuvor war die Geschäftsstelle der FDP in Schwerin Donnerstagnacht mit dem Schriftzug „Fight Nazis! Fck FDP!“ beschmiert worden. Preislers Partner Hagen Reinhold hatte zu jenen FDP-Politikern gehört, die sich auf Twitter positiv über die Wahl Kemmerichs zum Ministerpräsidenten geäußert hatten.

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Kommentare (1)

Familien bedrohen, ganz tolle Sache... das bringts so richtig