Bauarbeiten

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Auf Rügen werden zusätzliche Züge eingesetzt

Der "Rasende Roland" fährt bald einmal zusätzlich auf der Insel Rügen zwischen Göhren und Binz.
Der „Rasende Roland” fährt bald einmal zusätzlich auf der Insel Rügen zwischen Göhren und Binz.
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Weil ein Teil der B196 kurzzeitig gesperrt wird, hat jetzt das Verkehrsministerium darauf reagiert. Für einige Reisende bringt das auch einen Vorteil mit sich.

Das Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommerns hat darauf reagiert, dass ein Teil der Bundesstraße 196 zwischen Göhren und Serams auf der Insel Rügen gesperrt wird. Auch Busse können auf dieser Strecke nicht fahren. Zwischen dem 10. und 14. September wird jeweils von 20 bis 4 Uhr der Asphalt konserviert.

Deshalb fahren in diesem Zeitraum zusätzliche Züge auf Rügen. Der „Rasende Roland”, wie die Bäder-Bahn auf Deutschlands größter Insel in MV genannt wird, soll im Zeitraum zwischen dem 10. und 14. September einmal zusätzlich zwischen Göhren und Binz hin und zurück fahren.

„Damit kommt die Landesregierung dem Wunsch von Bürgern nach, die diesen an den Dampfzugbetreiber Rügener Bäderbahn herangetragen hatten”, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel. Kurzfristig stelle das Land 2500 Euro dafür bereit.

Auch mal den Nahverkehr testen

Außerdem teilte das Verkehrsministerium mit, dass Reisende mit Tickets der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) in diesem Zeitraum abends zwischen Serams, Binz und Göhren zwei Fahrten der Schmalspurbahn nutzen dürfen, für die normalerweise extra ein Ticket nötig ist.

Pegel hofft, dass nicht nur die Bus-Fahrgäste dieses Angebot nutzen. Es sei auch eine Gelegenheit für Autofahrer, die die B196 wegen der Bauarbeiten nachts nicht nutzen können, einmal den Nahverkehr zu testen.

Bahnfahrer müssen aufpassen: Weil die Rügendammbrücke gesperrt wird, stellt die Deutsche Bahn den Zugverkehr ab Mitte September auf der Insel Rügen für sechs Wochen ein.