Fahrerflucht

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Auto fährt ohne Fahrer in Polizeiwagen

Der Autofahrer soll während der Fahrt aus dem Fenster gesprungen sein.
Der Autofahrer soll während der Fahrt aus dem Fenster gesprungen sein.

Zwischen Tribsees und Langsdorf sollte ein Autofahrer bei einer Polizeikontrolle anhalten. Doch das wollte er nicht und sprang während der Fahrt aus dem Fenster.

Ein Autofahrer ist auf der A20-Umleitung bei Tribsees im Kreis Vorpommern-Rügen auf einen Polizeiwagen aufgefahren und anschließend zu Fuß geflüchtet. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, sollte das Auto aus dem Landkreis Rostock kurz nach Mitternacht wegen defekter Rücklichter gestoppt und die Insassen kontrolliert werden. Dabei rammte der Pkw den Polizeiwagen.

Als die Beamten ausstiegen, war der Fahrer geflüchtet, aber auf der Rückbank saßen zwei 28 und 35 Jahre alte Männer aus der Region Bützow im Landkreis Rostock. Sie gaben an, dass der Fahrer während der Fahrt ausgestiegen und das Auto führerlos gegen den Polizeiwagen geprallt sei. Die Polizei hält die Angaben für glaubhaft. Der Flüchtige konnte trotz Einsatz eines Spürhundes nicht gefunden worden.

Polizeiwagen musste abgeschleppt werden

Das Unfallauto und ein Laptop aus dem Wagen wurden beschlagnahmt. Unklar sei noch, wer eigentlich der wirkliche Besitzer des Wagens ist. Der Polizeiwagen musste abgeschleppt werden. Der Schaden wurde auf rund 7000 Euro geschätzt.

Die Umleitung der Autobahn 20 ist nötig, weil dort die Autobahn im Moor abgesackt war und erneuert werden muss. Dort wird regelmäßig kontrolliert, weil nur 30 Stundenkilometer erlaubt sind und manche Autofahrer die Umleitung - die nur Einbahnstraße ist - in der falschen Richtung befahren, um abzukürzen.