A24 BEI STOLPE

Autobahnpolizei registriert mehr als 15.000 Tempo-Sünder im Juni

An nur einer Autobahnbaustelle an der A24 ist im Juni fast jeder fünfte Fahrer zu schnell gefahren. Manche Fahrer hatten sogar mehr als die doppelte Geschwindigkeit auf dem Tacho.
Bauarbeiten auf der A24 (Symbolbild)
Bauarbeiten auf der A24 (Symbolbild) Jens Büttner
Stolpe.

Rund um die A24 bei Stolpe (Ludwigslust-Parchim) hat die Autobahnpolizei im Monat Juni bei Geschwindigkeitskontrollen insgesamt 15.386 Verstöße registriert. Insgesamt hätten 84.428 Fahrzeuge die Messtellen der Polizei passiert, was einer Überschreitungsquote von mehr als 18 Prozent entspricht. Somit fuhr fast jedes fünfte Fahrzeug zu schnell.

Die Kontrollen fanden insbesondere in einer Baustelle auf der A24 bei Stolpe statt, wie ein Sprecher der Polizei in Ludwigslust mitteilte. Daneben hatten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Stolpe im Juni auch in Neustadt-Glewe, Neu Brenz und Hof-Gallin kontrolliert.

An der Baustelle hatte die Polizei demnach an insgesamt 19 Tagen Kontrollstellen eingerichtet. Dabei hätte es fast an jedem Tag Autofahrer gegeben, die die zulässige Geschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde um mehr als das Doppelte überschritten hatten. „Mehrfach passierten Autofahrer die Messstelle der Polizei sogar mit über 140 km/h!”, so der Sprecher. In den besonders schweren Fällen müssten die betroffenen Fahrzeugführer nun mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Im Mai sogar 159 km/h

Die Polizei hatte bereits im Mai verstärkt an dieser Baustelle kontrolliert und 6.913 Geschwindigkeitsverstöße gemessen. Die höchste Überschreitung lag da sogar bei 159 km/h, heißt es. Aus diesem Grund hatte die Polizei weitere Kontrollen angekündigt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und die der Bauarbeiter im Baustellenbereich zu gewährleisten.

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