Flucht

Autodiebe durchbrechen Polizeisperren an polnischer Grenze

Mit gestohlenen Pkw wollten drei Männer Richtung Polen flüchten. Zwei kamen nur zu Fuß weiter.
dpa
Drei Autofahrer haben eine Polizeikontrolle an der deutsch-polnischen Grenze durchbrochen.
Drei Autofahrer haben eine Polizeikontrolle an der deutsch-polnischen Grenze durchbrochen. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Löcknitz

Bei einer Großkontrolle in der Grenzregion zu Polen haben drei Fahrer mit gestohlenen Autos Polizeisperren durchbrochen. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg erklärte, konnten zwei Autos später bei Grimme und Blankensee (Vorpommern-Greifswald) gefunden werden.

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Die Autos waren in Hamburg entwendet worden. Die Fahrer seien zu Fuß geflüchtet. Ein drittes Fahrzeug, das bei Löcknitz eine Polizeisperre durchbrach, sei verschwunden. Verletzt wurde niemand.

Diebstähle sind Schwerpunkte im Transitland

„Solche Durchbrüche zeigen uns zusätzlich, wie wichtig und richtig unsere regelmäßigen gemeinsamen Kontrollen an der Grenze sind“, sagte Nils Hoffmann-Ritterbusch, Polizeipräsident des Präsidiums Neubrandenburg. Mecklenburg-Vorpommern sei wegen der Lage als Transitland nach Osteuropa besonders von grenzüberschreitender Kriminalität betroffen. Vor allem Auto- und Lkw-Diebstähle sowie Eigentumsdelikte wie Einbrüche und Diebstahl von Werkzeugen und Pflanzenschutzmitteln seien Schwerpunkte.

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Die Neubrandenburger Polizei hatte mit rund 100 Beamten gemeinsam mit dem Zoll über drei Tage mehr als 900 Autos und fast 1200 Reisende kontrolliert. Die Kontrollen fanden zwischen Ahlbeck auf Usedom und Pomellen an der A11 statt.

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Kommentare (2)

... da die Kontrollen beendet sind, können die Diebe ungestört weiter agieren.

Es wäre endlich an der Zeit, dass die Verantwortlichen des NORDKURIER vor der Veröffentlichung als Print- oder Internetausgabe beginnen, Artikel auf Fehler zu kontrollieren. Wann hört der Unsinn auf, zwischen Auto und LKW zu unterscheiden ? Ein LKW ist ebenfalls ein Auto, und das, was der NK im Artikel als Auto bezeichnet, ist ein PKW. NK aber schreibt: "Vor allem Auto- und Lkw-Diebstähle..."

Es war der Wille der Regierenden, die Grenzen zu öffnen. Es war nicht der Wille des Volkes, in dessen Namen die Politiker behaupten, zu handeln. Da sind ständige und in der Tiefe gestaffelte Kontrollen das Mindeste, was der deutsche Bewohner der Grenzregionen erwarten kann. Schutz des Lebens, der Gesundheit, des persönlichen Eigentums, alles Rechte der Bürger, die im Grundgesetz verankert sind. Merken Sie etwas davon ? Manchmal werden Straftäter gefasst, in der Mehrzahl kommen sie unentdeckt davon und begehen Tage später den nächsten Raubzug. Die Polizei, wie sich die Uniformierten nennen, ist schon lange nicht mehr die Polizei, die der Bürger will und braucht. Erstens zu wenige Polizisten, zweitens zu geringe Präsenz in der Öffentlichkeit, drittens keine ausgeprägte Motivation, mit besserer Taktik bessere Ergebnisse erzielen zu wollen, und viertens Innenminister, deren fachliche "Qualifikation" den ihm unterstellten Kräften erlaubt, immer so weiter zu machen wie bisher. 14 Jahre Caffier haben schon großen Schaden angerichtet, und ein Berufsschullehrer als sein Nachfolger bringt auch keine spezifischen Erfahrungen mit. Wir Bürger dürfen also darauf vertrauen, dass sich für uns nichts zum Besseren entwickeln wird - weiterhin Grenzkriminalität, unruhige Nächte, unsichere Tage.