Verfolgungsjagd

Syrer flüchtet in Schwerin mit 100 km/h vor Polizei

Ein Autofahrer ist in Schwerin vor der Polizei geflohen – teils über Radwege und mit enormer Geschwindigkeit. Nachdem er mit seinem Wagen gegen eine Ampel krachte, wollte er zu Fuß entkommen.
Schwerin

Ein 33-jähriger Autofahrer hat sich in der Nacht zum Montag in Schwerin in der Nähe des Schlosses eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Mann verlor dabei nach etwa zehn Kilometern, zum Teil über Radwege, die Kontrolle über seinen Pkw und fuhr eine Ampel um, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der Fahrer des VW Golf sollte demnach kurz vor 2 Uhr kontrolliert werden. Den Aufforderungen der Beamten kam er jedoch nicht nach, sondern gab Vollgas und flüchtete zunächst von der Karl-Marx-Allee in Richtung Wuppertaler Straße, um dann den Zippendorfer Strand anzusteuern. Von dort fuhr er mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde über den Franzosenweg in Richtung Schloßgarten. Schließlich endete seine rücksichtlose Fahrt an der Ampel an der Kreuzung Werder/Knaudtstraße.

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Auto war zur Fahndung ausgeschrieben

Nach kurzer Flucht zu Fuß wurde er festgenommen. Ein Drogenvortest habe angeschlagen. Der Wagen war Beamten kurz nach Mitternacht im Plattenbaustadtteil am Dreesch aufgefallen, weil er von Behörden in Norwegen zur Fahndung ausgeschrieben war. Allerdings gehörten die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 33-jährigen Syrer. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Am Montag sollen weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen erfolgen. Die genauen Hintergründe seien noch unklar. Der Schaden wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt.

Dieser Artikel wurde am Montag, 31. August, um mehrere Angaben wie die genaue Fluchtroute, die Geschwindigkeit des Autos dabei, die vorläufige Festnahme und die Nationalität des Tatverdächtigen aktualisiert.

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