POLIZEI

Autofahrer rast mit 200 km/h über die Insel Rügen

Die Polizei hat einem 33-Jährigen den Führerschein abgenommen. Er soll auf Rügen ein illegales Rennen gefahren haben. Auch auf dem Fischland Darß Zingst ging es rasant zu.
Die Polizei zog zwei Raser aus dem Verkehr.
Die Polizei zog zwei Raser aus dem Verkehr. Polizei
Neubrandenburg ·

Ein 33-jähriger Mann ist am Montag auf der Insel Rügen mit bis zu 200 km/h die B96 entlanggefahren. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sei der Mann aus Rumänien gegen 19.30 Uhr mit seinem Audi zwischen Altefähr und Samtens unterwegs gewesen. Er habe bis zu 200 km/h auf dem Tacho gehabt, rücksichtslos überholt und zu geringen Sicherheitsabstand gehalten, so die Polizei.

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Mit knapp 100 k/h durch den Ort

Die Polizei nahm dem 33-Jährigen nicht nur den Führerschein ab und untersagte ihm die Weiterfahrt. Gegen ihn ermitteln die Beamten auch wegen des „Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens”.

Ebenfalls am Montag gegen 13.45 Uhr stellte die Polizei auf der L21 in Ahrenshoop auf dem Fischland Darß Zingst eine Audi-Fahrerin. Die 49-jährige Frau aus Sachsen fuhr 98 km/h – erlaubt waren 50. „Nach Abzug der Toleranz stellt das eine Überschreitung von 45 km/h dar”, so die Polizei in einer Mitteilung. Die Fahrerin müsse mit einem Bußgeld von 200 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

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Kommentare (8)

Die Autofahrer fordern einen Fahrradführerschein für Regeln an die sie sich selbst nicht halten.

Nun ja, mit dem Fahrrad und 200 Sachen über die Piste, ist unrealistisch oder?

Schon klar. Es gab hier aber mal einen Blitzmerker der meinte es müsste ein Fahrradführerschein eingeführt werden. Nur "Berufs" Radfahrer kennen die Regeln und halten sich daran, ähnlich wie berufskraftfahrer. Das Problem sind meist Fahranfänger oder Leute die auf Regeln scheissen. Da hilft auch kein Führerschein.

Du hast ja noch nicht mal ein Fahrrad.

So weit so richtig. Jetzt könnte ich mit einem aber kommen, aber da gibts kein aber. Wer sich in der Überlegenheit wähnt, sogar noch mit dem Gutmenschenrecht auf ihre ökologische Sozialverträglichkeit andere total im Unrecht sehen, macht leider den Fehler, daß die Realität leider oft gar nicht so ist wie die meinen. Das betrifft z.B. die die an Kreuzungen von viel größeren Fahrzeugen über den haufen gefahren werden und dann aber sagen: Ich hatte doch grün! Ich habs in Köln erlebt und auch hier im Norden und wenn sich die Radfahrer über die Landstraßen quälen und nicht mal anhalten um einen Bus hinter ihnen durchzulassen, habe ich volles "Verständnis". Jedes Kind sollte einen Radfahrer Führer(nehmen sie mir das Wort jetzt nicht übel, es heißt so) schein machen. Und ja, ich bin für stärkere Bestrafung von Fahrradrowdys gerne auch die Älteren.

ja nicht gleich das Wort Führerschein bemühen, das eine längere Ausbildung suggeriert.
Ein einfacher Nachweis über das Beherrschen der Grundregeln im Straßenverkehr wäre schon ausreichend.
Nötig wäre er allemal.
Auch für die körperkultgetriebenen Hardcore-Radfahrer mit Stylingklamotten und Helm, die nur ihrem Impulsgeber folgend, mit dem Blick nach unten auf den Asphalt, Bundesstraßen benutzen, Radwege ignorieren und einen Scheiß darauf achten, ob und wieviele andere Verkehrsteilnehmer - bis hin zum großen Traktor oder Lkw - sie gerade in die Bredoulle bringen.

aber was sind denn Stylingklamotten? Und ist der Helm jetzt egal? In jeder Nordkuriermeldung steht der Status ein Radfahrer" ....trug keinen Helm..". Und warum sollten Radfahrer nicht die Bundesstraßen nutzen? Nicht jeder Weg neben der Straße ist ein Radweg...
Zum anderen geht es hier um einen Autofahrer, der massiv zu schnell unterwegs war....

Sie spielen auf Rennräder an. Rennräder sind Sportgeräte welche eine STVO Zulassung haben. So muss an einem Rennrad kein festverbautes Licht mit Dynamo verbaut werden. Radwegpflicht besteht auch für diese. Aber ein Radweg ist nur dann ein Radweg wenn ein entsprechendes blaues Verkehrsschild diesen als solchen ausweist. Eine rot gepflasterte Markierung reicht da kicht. Auch muss ein Radweg nicht benutzt werden wenn die Benutzung unzumutbar bzw gefährlich ist z.b. starke Verschmutzungen, Schnee- und eisglätte, tiefen Schlaglöchern, hindernissen, Wurzeln etc pp