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Autofahrer stirbt am Bahnübergang

Bei einem Bahnübergang im Landkreis Rostock kam es zu einem Zusammenstoß von einem Zug mit einem Auto.
Bei einem Bahnübergang im Landkreis Rostock kam es zu einem Zusammenstoß von einem Zug mit einem Auto.
Julian Stratenschulte

Ein Regionalzug ist am Sonntagabend auf der Strecke Hamburg-Stralsund südlich von Rostock mit einem Auto kollidiert. Der Fahrer des Wagens kam ums Leben.

Der Fahrer habe an einem Bahnübergang in der Gemeinde Wiendorf bei Schwaan eine geschlossene Halbschranke umfahren und sei dabei von einem Regionalexpress aus Rostock kommend erfasst worden. Die Fahrgäste mussten den Zug verlassen, der etwa 350 Meter weiter zum Stehen kam. Der Pkw hatte sich unter dem Steuerwagen des Regionalexpresses verkeilt.

Nach Auskunft der Deutschen Bahn war die Strecke seit 18.45 Uhr gesperrt. Der Fernverkehr wurde umgeleitet, für den Regionalverkehr seien Ersatzbusse eingesetzt worden. Am Regionalexpress entstand ebenfalls Sachschaden. Der Lokführer erlitt einen Schock. Die Fahrgäste des Regionalexpresses wurden nicht verletzt und setzten ihre Reise in Bussen fort oder wurden von Angehörigen mit ihren Pkws abgeholt. Laut Zugbegleiter der Bahn sollen sich zirka 450 Fahrgäste im Regionalexpress befunden haben.

Wenige Stunden nach einem tödlichen Bahn-Unfall ist der Zugverkehr am Montagmorgen wieder planmäßig gelaufen. Wie Sprecher von Polizei und Bahn sagten, war die Bahnstrecke Rostock-Schwaan am Montag bis 3.35 Uhr gesperrt.