MESSERATTACKE

Baby darf nach Bluttat aus dem Krankenhaus

Das Rostocker Baby, das nach einem Messerangriff schwer verletzt worden war, konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der mutmaßliche Täter hatte sich aus dem Fenster gestürzt.
dpa
Einsatzkräfte in der Tatnacht vor dem Plattenbau im Kurt-Schumacher-Ring im Rostocker Stadtteil Dierkow.
Einsatzkräfte in der Tatnacht vor dem Plattenbau im Kurt-Schumacher-Ring im Rostocker Stadtteil Dierkow. Stefan Tretropp
Rostock.

Das bei einer Messerattacke im Juli in Rostock schwer verletzte Baby ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Es habe bereits am 8. August nach Hause zurückkehren können, auch wenn in dieser Woche noch weitere Untersuchungen stattfänden, sagte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des drei bis vier Monate alten Säuglings machte er nicht. Zuvor hatte der Radiosender „Ostseewelle” darüber berichtet.

Am 20. Juli hatte ein 40-Jähriger mutmaßlich im Wahn auf das Baby eingestochen und es schwer verletzt. Zuvor hatte er in der Wohnung der 18-jährigen Mutter des Babys mit seinem neun Jahre alten Sohn gespielt. Dann soll er den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge unvermittelt begonnen habe sich komisch zu verhalten. Dabei sollen auch Drogen im Spiel gewesen sein. Mutmaßlich fühlte sich der Mann verfolgt, begann herumzuschreien und verbarrikadierte die Wohnung.

Als Polizisten in die Wohnung eindrangen, stürzte er vom Balkon im 5. Stock des Hauses und starb.

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