Gleisarbeiten
Bahn-Baustelle in Hamburg hat Folgen für gesamten Norden

Aufgrund der Streckenerneuerung sei die Beförderungskapazität stark eingeschränkt, teilte die Bahn mit.
Aufgrund der Streckenerneuerung sei die Beförderungskapazität stark eingeschränkt, teilte die Bahn mit.
Bodo Marks

Wegen Bauarbeiten zum Jahresende werden manche Züge in Rostock beginnen oder enden statt in Hamburg. Auf der ICE-Strecke Hamburg-Berlin entfallen Stopps.

Bahnreisende im Norden müssen sich im Jahresendverkehr auf spürbare Einschränkungen einstellen. Am Dienstagabend begannen in Hamburg umfangreiche Gleisarbeiten. Bis zum 2. Januar sollen auf 1,3 Kilometern die Gleise und 18 Weichen ausgewechselt werden.

Vorwiegend betroffen ist die sogenannte Verbindungsbahn, die von Altona über Diebsteich, Sternschanze und Dammtor bis zum Hauptbahnhof verläuft und zu den verkehrsreichsten Strecken in Deutschland gehört. Die Arbeiten sollten nach Angaben einer Bahnsprecherin in Hamburg-Altona starten.

Aufgrund der Streckenerneuerung sei die Beförderungskapazität stark eingeschränkt, teilte die Bahn weiter mit. Züge des Fern- und Nahverkehrs würden auf Teilstrecken ausfallen oder umgeleitet. Für ICE-Züge auf den Strecken Hamburg – Berlin – München, Hamburg – Frankfurt – Basel und Hamburg – Frankfurt – Stuttgart würden die Stopps in Dammtor und Altona entfallen.

Einige Direktverbindungen von Hamburg nach Kiel entfielen für die Zeit der Gleisarbeiten. Zudem würden normalerweise am Hamburger Bahnhof startende Fernzüge in Hamburg-Harburg eingesetzt. In anderen Fällen beginnen und enden Züge in Hannover oder in Rostock statt in Hamburg. Metronom-Nahverkehrszüge vom Hauptbahnhof nach Lüneburg und Bremen bleiben von den Arbeiten laut Bahn unberührt.