GERICHTSVERFAHREN

Bahn klagt gegen Vergabe des Regionalverkehrs Rostock-Rügen

Die Bahnstrecke von Hamburg über Schwerin und Rostock bis auf die Insel Rügen ist die wichtigste Bahnstrecke in Mecklenburg-Vorpommern. Kein Wunder, dass die Vergabe ohne Ausschreibung strittig ist.
dpa
Vergabe des Regionalverkehrs auf der Strecke zwischen Hamburg, Rostock und Rügen wird vor Gericht verhandelt (Symbolbild)
Vergabe des Regionalverkehrs auf der Strecke zwischen Hamburg, Rostock und Rügen wird vor Gericht verhandelt (Symbolbild). Stefan Sauer
Schwerin.

Mit der Neuvergabe des Regionalverkehrs auf der Strecke zwischen Hamburg, Schwerin, Rostock und Rügen beschäftigt sich am Mittwoch das Oberlandesgericht in Rostock. Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, die im Auftrag des Landes handelt, hatte den Schienenpersonennahverkehr vorübergehend ohne Ausschreibung vergeben, da ein reguläres Vergabeverfahren nicht fristgemäß abgeschlossen werden konnte.

Die Strecke wird bislang alleine von der Deutschen Bahn bedient. Der entsprechende Vertrag läuft nach Angaben des Gerichts am 15. Dezember aus. Mit einem Übergangszeitraum von zwei Jahren sollte die Strecke westlich von Rostock ohne Ausschreibung erneut an die Deutsche Bahn vergeben werden. Für den Bereich östlich von Rostock, inklusive des Teilstücks Stralsund-Züssow, sollte per Überbrückungsvertrag mit der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) ein anderer Anbieter beauftragt werden. Dagegen klagt die Deutsche Bahn.

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