UMSTRITTENE ERDGASPIPELINE

Bauarbeiten für Nord Stream 2 haben begonnen

Erst im März hatte Deutschland die Ostsee-Pipeline endgültig genehmigt. Nun wurde in Lubmin mit dem Bau begonnen. Dabei ist nicht jeder von dem Projekt begeistert.
dpa
Am deutschen Anlandepunkt Lubmin sind die Bauarbeiten für Nord Stream 2 losgegangen.
Am deutschen Anlandepunkt Lubmin sind die Bauarbeiten für Nord Stream 2 losgegangen. Stefan Sauer
Lubmin.

Für den Bau der umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2 haben am deutschen Anlandepunkt Lubmin die ersten Bauarbeiten begonnen. Wie ein Sprecher der Gazprom-Tochter sagte, werden auf einer Fläche von rund sechs Hektar Tiefbau- und Fundamentarbeiten für die Gasempfangsstation und das Betriebsgebäude durchgeführt.

„Wir bewegen uns damit im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses.” Neben Deutschland hat bislang Finnland den Bau der 1200 Kilometer langen Gaspipeline genehmigt.

Zustimmung Dänemarks fehlt noch

Genehmigungen von Dänemark, Schweden und Russland stehen unterdessen noch aus. Besonders Dänemark zögert noch mit seiner Entscheidung. Das kleine Land hat das größte Mitspracherecht, denn nur in Dänemark betrifft der Bau der Pipeline Hoheitsgewässer und nicht nur Gewässer der Ausschließlichen Wirtschaftszone.

Als Gründe für das Zögern der Dänen gelten Sicherheitsbedenken, die Furcht vor Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen sowie die Sorge, dass ein dänischer Alleingang gegen Nord Stream 2 die Beziehungen sowohl zu Russland als auch zu Deutschland belasten könnte.

Die Erdgaspipelinesoll von Ende 2019 jährlich rund 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren.

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