BRÜCKEN-NEUBAU

Behelfsbrücke der A20 bei Tribsees erneut gesperrt

Die A20 gilt als wichtigste Ost-West-Verbindung im Nordosten. Sie war im Herbst 2017 bei Tribsees auf spektakuläre Art und Weise erst abgesackt und dann eingebrochen.
dpa
Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr zwischen Rostock und Stralsund sowie den vorpommerschen Ostseeinseln bei Tribsees nur mit
Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr zwischen Rostock und Stralsund sowie den vorpommerschen Ostseeinseln bei Tribsees nur mit einer Fahrspur je Richtung und sehr langsam über eine Behelfsbrücke. Bernd Wüstneck
Tribsees ·

Anwohner in Orten an der Autobahn 20 bei Tribsees müssen am Mittwoch erneut mit viel Verkehrslärm und Kraftfahrer mit Behinderungen rechnen. Wie eine Sprecherin der bundeseigenen Autobahn GmbH (Hohen Neuendorf) sagte, wird die A20 in beiden Fahrtrichtungen im Bereich der Behelfsbrücke im Trebeltal gesperrt. Grund seien Betonierarbeiten für eine Bodenplatte, die von der Behelfsbrücke aus laufen und zum Neubau der 2017 abgesackten Autobahnbrücke gehören. Dazu müssten beide Fahrspuren gesperrt bleiben. Solche Sperrungen für einen Tag gebe es im Schnitt einmal im Monat.

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Der Verkehr werde über die Landesstraßen 19 und 23 umgeleitet, dort liegen die Ortschaften Langsdorf und Böhlendorf. Die A20 gilt als wichtigste Ost-West-Verbindung im Nordosten. Sie war im Herbst 2017 bei Tribsees auf spektakuläre Art und Weise erst abgesackt und dann eingebrochen. Es klaffte ein riesiges Loch.

Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr zwischen Rostock und Stralsund sowie den vorpommerschen Ostseeinseln dort nur mit einer Fahrspur je Richtung und sehr langsam über eine Behelfsbrücke. Mit der Fertigstellung der neuen A20-Brücke wird zur Jahreswende 2023/24 gerechnet.

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