REPARATURARBEITEN

A20-Behelfsbrücke wird gesperrt

Knapp fünf Monate hat die Behelfsbrücke über das ehemalige A20-Loch bei Tribsees gehalten – jetzt müssen erste Teile ausgetauscht werden. Mit Folgen für Autofahrer und Anwohner.
Andreas Becker Andreas Becker
Erst im Dezember war die Brücke freigegeben worden.
Erst im Dezember war die Brücke freigegeben worden. Bernd Wüstneck
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Tribsees.

Den nächsten Mittwoch sollten sich Nutzer der A20 und Bewohner der Dörfer rund um Tribsees ganz dick im Kalender anstreichen. Am 8. Mai muss die erst im vergangenen Dezember in Betrieb genommene Behelfsbrücke über das A20-Loch zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees repariert werden. In der Zeit von 7 bis 20 Uhr muss die Brücke für die anstehenden Bauarbeiten komplett für den Autobahnverkehr gesperrt werden.

Während der Sperrung wird der Verkehr nach Auskunft aus dem Landesverkehrsministerium aus Richtung Rostock an der Anschlussstelle Bad Sülze über die U 39 zur Anschlussstelle Tribsees geführt. Der Verkehr aus Richtung Stralsund wird von der Anschlussstelle Tribsees über die U 38 an der Anschlussstelle Sanitz wieder auf die Autobahn geleitet. „Die Maßnahme ist mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lindholz, die der Umleitungsverkehr betrifft, abgestimmt”, teilte das Ministerium mit.

Unter anderem sollen auf der 773 Meter langen Behelfsbrücke die Asphaltdecke in den Übergangsbereichen zur Brücke erneuert und die Fahrbahnmarkierungen im gesamten Brückenbereich aufgefrischt werden. Zudem werden zwei Fahrbahnübergangsbleche zwischen Segmenten der Behelfsbrücke ausgetauscht und die Verschraubungen zwischen den einzelnen Brückenelementen nachgezogen. „Die Arbeiten werden vorsorglich durchgeführt, um eine störungsfreie Befahrbarkeit der Behelfsbrücke während der Hauptsaison mit ihren Urlauberverkehren sicherzustellen”, hieß es aus der Pressestelle des Ministeriums.

Mit der Installation der provisorischen Behelfsbrücke im Dezember 2018 war die rund 15-monatige Umleitungsphase beendet worden, die mit dem spektakulären Zusammenbruch der an dieser Stelle über einem Torfgebiet gebauten A20 im Herbst 2017 begonnen hatte. Bis zu 20.000 Autos hatten sich in dieser Zeit über die Umleitungsstrecke durch die beiden Ortschaften Langsdorf und Böhlendorf gequält.

 

 

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