TAUSENDE BETROFFENE

Beratungsstelle für DDR-Heimkinder schließt

Die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Anne Drescher, und Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) ziehen am Dienstag eine Bilanz der Arbeit der Beratungsstelle für DDR-Heimkinder.
dpa
Die Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder in Mecklenburg-Vorpommern schließt zum Jahresende.
Die Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder in Mecklenburg-Vorpommern schließt zum Jahresende. Hendrik Schmidt
Schwerin.

Die Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder in Mecklenburg-Vorpommern schließt zum Jahresende. Sie war in Schwerin bei der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen angesiedelt. Am Dienstag wollen die Landesbeauftragte Anne Drescher und Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) eine Bilanz von sechseineinhalb Jahren Arbeit ziehen.

Der DDR-Heimkinderfonds war 2012 zunächst mit 40 Millionen Euro von den ostdeutschen Ländern und dem Bund ausgestattet. Später wurde der Fonds bis zum 31. Dezember 2018 verlängert und das Fondsvolumen auf insgesamt maximal 364 Millionen Euro aufgestockt. Damit sollten den Betroffenen direkte Hilfen als Ausgleich und zur Milderung der Folgen der Heimerziehung angeboten werden. In Mecklenburg-Vorpommern hatten sich nach früheren Angaben mehr als 3800 Betroffene gemeldet, mit 3000 war gerechnet worden.

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