Ausgetickt

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Betrunkener Radfahrer zerreißt Polizisten das Hemd

Ein Radfahrer hat in Schwerin die Polizei angegriffen, nachdem diese ihn wegen seiner Trunkenheitsfahrt gestoppt hatte (Symbolbild).
Ein Radfahrer hat in Schwerin die Polizei angegriffen, nachdem diese ihn wegen seiner Trunkenheitsfahrt gestoppt hatte (Symbolbild).
Julian Stratenschulte

Ein Fahrradfahrer in Schwerin schlug über alle Stränge: Erst beleidigte er die Polizei, dann ging er zum Angriff über, selbst auf dem Revier war noch nicht Schluss.

Ein 38-jähriger Radfahrer war am Donnerstagabend in Schwerin unterwegs – offensichtlich betrunken. Die Polizei stoppte ihn in der Wittenburger Straße. Daraufhin brüllte er sofort los und äußerte sich negativ über Polizei und Staat.

Als die Polizei dem Schweriner vorwarf, betrunken am Straßenverkehr teilgenommen zu haben, wurde er immer aggressiver. Er wollte weder „ins Röhrchen pusten”, noch freiwillig mit zur Wache.

Polizei fesselt den Radfahrer

Stattdessen widersetzte er sich den Maßnahmen mit körperlicher Gewalt, zerriss dabei ein Diensthemd eines Beamten. Daraufhin überwältigten und fesselten die Polizisten den Radfahrer und brachten ihn ins Polizeirevier. Bei der Blutprobenentnahme dort wehrte er sich weiter und wiedersetzte sich allen Anordnungen.

Seine Ausweispapiere hatte er nicht dabei, Angaben zu seiner Person verweigerte der 38-Jährige. Die Polizisten boten ihm an, nach Feststellung der Personalien gehen zu können. Es half aber alles nichts, der Mann kam schließlich in eine Gewahrsamszelle.

Jetzt wird gegen ihn wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ob er seinen Führerschein abgeben muss, entscheidet das Ergebnis der Blutprobenuntersuchung.