NEUE LANDLUST

Bevölkerung in MV leicht gewachsen

In mehreren Landkreisen lebten 2017 mehr Menschen. Vor allem der Landkreis Rostock legte zu. Aber es gbt auch Regionen, die weniger Einwohner haben.
dpa
In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Bevölkerung im ersten Halbjahr 2017.
In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Bevölkerung im ersten Halbjahr 2017. Marijan Murat
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Schwerin.

Neue Landlust in Mecklenburg-Vorpommern: Mehrere Landkreise haben im ersten Halbjahr 2017 Einwohner hinzugewonnen. Nordwestmecklenburg, Vorpommern-Rügen, Ludwigslust-Parchim und der Landkreis Rostock legten jeweils leicht zu, wie aus den jüngsten Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht, die am Freitag in Schwerin veröffentlicht worden sind. Die Zuwächse bewegten sich zwischen 0,1 und 0,2 Prozent.

Im Landkreis Rostock lebten den Angaben zufolge am 30. Juni 2017 genau 347 Menschen mehr als zu Jahresbeginn, in Vorpommern-Rügen betrug das Plus 491. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim lebten zur Jahresmitte 247 Menschen mehr als Anfang 2017. In Nordwestmecklenburg lag das Einwohnerplus bei 126 Menschen, wobei die Hansestadt Wismar leicht verlor (-119).

Weniger Einwohner in der Seenplatte

Einwohnerverluste mussten die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte (-680/-0,3 Prozent) und Vorpommern-Greifswald (-449/-0,2 Prozent) hinnehmen. In Mecklenburg-Vorpommerns größter Stadt Rostock lebten zur Jahresmitte 26 Menschen weniger als zu Jahresbeginn, in Schwerin 58 mehr.

Das größte prozentuale Wachstum konnte die Gemeinde Lohmen (Landkreis Rostock) verzeichnen, deren Einwohnerzahl von 693 auf 746 (+7,6 Prozent) stieg. Das größte Minus (-6,3 Prozent) verzeichnete Pritzier im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Dort sank die Zahl der Bewohner in dem halben Jahr von 460 auf 431. Landesweit wuchs die Bevölkerungszahl leicht um 114 auf 1.610.788.

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