PROGNOSE

Bevölkerungszahl in Mecklenburg-Vorpommern sinkt

Während in Berlin, Hamburg und Bayern immer mehr Menschen leben werden, wird für Mecklenburg-Vorpommern ein weiterer Rückgang der Bevölkerungszahl erwartet.
dpa
Mecklenburg-Vorpommern kann laut IW bis 2035 einen Rückgang von rund 77.000 Menschen erwarten.
Mecklenburg-Vorpommern kann laut IW bis 2035 einen Rückgang von rund 77.000 Menschen erwarten. NK-Archiv
Schwerin.

Die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern muss nach Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis 2035 mit einem Bevölkerungsrückgang von 4,8 Prozent rechnen. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern hat den viertgrößten Bevölkerungsschwund aller Bundesländer. Das geht aus einer Studie des IW hervor.

Demnach kann Mecklenburg-Vorpommern einen Rückgang von rund 77.000 Menschen erwarten. Nur im Saarland (6,8 Prozent), Thüringen (10,2) und Sachsen-Anhalt (10,6) soll die Bevölkerung stärker schrumpfen.

Gesamtbevölkerung nimmt zu

Insgesamt nehme die Bevölkerung in Deutschland jedoch zu. Als Gründe nennt das Wirtschaftsinstitut eine höhere Geburtenrate und eine stärkere Zuwanderung. Daher sei bis 2035 mit einer Gesamtbevölkerung von 83,1 Millionen Menschen zu rechnen, teilte das Kölner Institut am Freitag auf seiner Internetseite mit.

Die höchsten Zugewinne prognostiziert das IW für Berlin (14,5), Hamburg (9,1) und Bayern (3,9). Sieben der 16 Bundesländer verlieren jedoch Einwohner. Das gelte vor allem für ostdeutsche Flächenländer. Die Funke Mediengruppe hatte zuvor über die Studie berichtet.

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