KRANUNFALL

Beweismittel nach tödlichem Arbeitsunfall auf MV Werften gesichert

Nach dem tragischen Tod eines Kranführers der MV Werften in Stralsund hat die Polizei die Ermittlungen fortgesetzt. Am Mittwoch wurden Teile des Krans beschlagnahmt.
dpa
Der Mann starb auf dem Gelände der Stralsunder MW Werften.
Der Mann starb auf dem Gelände der Stralsunder MW Werften. Jens Büttner
Stralsund.

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall auf den MV Werften in Stralsund hat die Polizei eine Kranklaue als Beweismittel beschlagnahmt. Die Greifvorrichtung eines ferngesteuerten Kranes soll von Gutachtern untersucht werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet. Es soll untersucht werden, ob ein technischer Defekt vorlag.

Am Samstag war bei Arbeiten auf der Werft eine 1,6 Tonnen schwere Stahlplatte aus noch ungeklärter Ursache gekippt und hatte einen 48 Jahre alten Kranführer unter sich begraben. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Kranführer hatte die Platte mit einem ferngesteuerten Kran angehoben und auf einen Träger gesetzt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.

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