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Feuerwehrleute in Lebensgefahr

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Munition explodiert bei Waldbrand an A14

Bei dem Brand sind Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert.
Bei dem Brand sind Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert.
Ralf Drefin

In ganz Mecklenburg-Vorpommern brennen derzeit Äcker und Felder. Ein Waldbrand in Groß Laasch an der A14 ist für die Feuerwehrleute lebensgefährlich. Immer wieder explodiert Munition. Die A14 wurde gesperrt.

Mehrere Hektar Feld und Wald sind in Groß Laasch (Landkreis Ludwigslust-Parchim) in Flammen aufgegangen. Der Brand war am Mittwoch aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag sagte.

Er sei zwar unter Kontrolle. Die Feuerwehrleute hätten sich jedoch zwischenzeitlich aus dem Einsatzgebiet zurückziehen müssen, weil dort immer wieder Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden explodiert seien. Für die Einsatzkräfte bestand während der Löscharbeiten daher Lebensgefahr. Wie viel Munition sich noch im Wald befindet, ist indessen unbekannt.

Überall in Mecklenburg-Vorpommern und der Uckermark lodern derzeit Feuer auf. Aber nicht nur Äcker und Felder stehen in Brand. Eine Zusammenfassung der vergangenen Tage finden Sie hier.

A14 wegen Rauch gesperrt

Weil sie das Waldstück nicht mehr betreten können, löschen die Feuerwehrleute nun mit einer Löschkanone aus 70 Metern Entfernung. Zusätzlich haben sie beim Innenministerium einen Hubschrauber angefordert.

Die Autobahn 14 musste wegen der starken Rauchentwicklung in der Nähe der Einsatzstelle gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis Nachmittag andauern. Die Löscharbeiten im Waldstück dauern wohl noch den ganzen Tag.

Zunächst hatte ein abgemähtes Feld in Flammen gestanden. Der Brand breitete sich dann in ein angrenzendes Waldgebiet aus. Die große Hitze des Feuers entzündete schließlich einige Blindgänger, die im Boden des Waldstücks verstreut lagen.

Was passiert eigentlich mit den ganzen abgebrannten Äckern? Die Brände haben Folgen für die Bauern, aber auch für den Ackerboden.