Wahl zur Ministerpräsidentin

Zwei Stimmen haben Manuela Schwesig gefehlt

Nach Wochen der Harmonie hat die rot-rote Koalition bei der ersten Bewährungsprobe nur knapp gehalten. Bei der Wahl der Ministerpräsidentin fehlten Manuela Schwesig zwei Stimmen aus dem Regierungslager.
Frisch gewählt: Hier legt Manuela Schwesig im Landtag ihren Amtseid ab.
Frisch gewählt: Hier legt Manuela Schwesig im Landtag ihren Amtseid ab. Jens Büttner
Herzlichen Glückwunsch! Zur Wahl gabs Blumen, hier von Simone Oldenburg (rechts), Fraktionschefin der Linken und die zukünftige stellvertretende Ministerpräsidentin. Jens Büttner
Zur Feier dieses besonderen Tages war auch die Familie im Landtag: Hier sitzen Schwesigs Ehemann Stefan und die Kinder Julian und Julia auf der Besuchertribüne des Landtags. Jens Büttner
Schwerin

Manuela Schwesig (SPD) ist am Montag im Schweriner Landtag als Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern wiedergewählt worden. Sie erhielt im ersten Wahlgang 41 von 79 abgegebenen Stimmen. Die Mehrheit zur Wiederwahl lag bei 40 Stimmen. SPD und Linken verfügen im neuen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern über insgesamt 43 Stimmen.

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Zwei Stimmen fehlen

Das heißt konkret: Es muss bei der Abstimmung zwei Abweichler aus dem Lager von SPD und Linken gegeben haben. Das ist zumindest ein böser Dämpfer für die SPD-Ministerpräsidentin – hatten sich SPD und Linke bei den Koalitionsverhandlungen aber auch auf ihren jeweiligen Parteitagen am Wochenende sehr harmonisch und geschlossen präsentiert.

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Die SPD hatte die Landtagswahl am 26. September mit 39,6 Prozent klar gewonnen, die Linke kam auf 9,9 Prozent. Das rot-rote Bündnis hat im 79 Mitglieder zählenden Landtag 43 Sitze. Die SPD stellt dabei 34 Abgeordnete, die Linke 9.

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