AUTOBAHNLOCH

Bohrstart für Brückenhälfte an A20 bei Tribsees

An der A20 bei Tribsees sollen am früheren Autobahnloch die Bohrungen für die Gründungspfähle des neuen Brückenbauwerks beginnen.
dpa
An der abgesackten Ostseeautobahn A20 ist das erste neugebaute Brückenteilstück mit Plastikplanen abgedeckt, im Juni
An der abgesackten Ostseeautobahn A20 ist das erste neugebaute Brückenteilstück mit Plastikplanen abgedeckt, im Juni 2020 soll es fertiggestellt sein. Jetzt beginnt der Bau des westlichen Brückenteils in Richtung Rostock. Bernd Wüstneck
Tribsees.

Am früheren Autobahnloch bei Tribsees an der A20 beginnen am Montag um 10 Uhr die Bohrungen für das westliche Teilbauwerk in Fahrtrichtung Lübeck. Dann soll nach Angaben des Infrastrukturministeriums die erste Bohrung für die Gründungspfähle des neuen Brückenbauwerks erfolgen.

Früheren Angaben zufolge sind 332 bis zu 25 Meter lange Gründungspfähle erforderlich. Wenn die Gründungsarbeiten für die Brücke fertig seien, werde mit den Unterbauten und dann mit dem Überbau begonnen.

753 Meter lange Brückenhälfte soll Ende 2021 fertig sein

Mit den Bauarbeiten zur Wiederherstellung des A20-Abschnitts westlich der Trebeltalbrücke in Richtung Rostock war im April begonnen worden. Zunächst waren Baustraßen angelegt worden, im Juni rückten die Bohrgeräte an.

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Geplant ist, die 753 Meter lange Brückenhälfte bis Ende 2021 fertigzustellen. Der Abschnitt östlich der Trebeltalbrücke ist weitgehend fertig. Die auf einem Moor gebaute Autobahn war im Herbst 2017 spektakulär eingebrochen.

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