EVAKUIERUNGEN

Bomben-Attrappe sorgt in Stralsund für Wirbel

Ein Mann holte ein Paket von der Post, in dem sich scheinbar eine Bombe befand. Sie stellte sich später zwar als Attrappe heraus, aber der Wirbel war trotzdem groß.
Die vermeintliche „Bombe” in dem Paket erwies sich als harmlos – aber erst nach einem Großeinsatz.
Die vermeintliche „Bombe” in dem Paket erwies sich als harmlos – aber erst nach einem Großeinsatz. Christoph Schmidt (Symbolfoto)
Stralsund.

Eine Bombenattrappe in einem Paket hat für einen Mann aus Preetz bei Stralsund ein juristisches und finanzielles Nachspiel. Der 41-Jährige hatte nach Angaben der Polizei nur einen Scherz machen wollen, löste aber am Dienstag in Stralsund einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Ein 43 Jahre alter Mann hatte die Rettungskräfte alarmiert, nachdem er ein an ihn adressiertes Paket von der Post abgeholt und geöffnet hatte. Er fand darin einen Gegenstand, der wie eine Bombe aussah.

Die Polizei sperrte daraufhin den Carl-Heydemann-Ring und begann nach Rücksprache mit dem Munitionsbergungsdienst erste Evakuierungsmaßnahmen. Während des Einsatzes erschien der Absender des Paketes und erklärte, dass es sich um eine Bombenattrappe handelte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Außerdem hat er die Kosten des Einsatzes zu tragen.

Erst am Vormittag hatten vor dem Stralsunder Polizeirevier mehrere Polizei-Pkw in Brand gestanden.

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