14 VERBÄNDE

Bündnis will Wölfe wie jedes andere Wildtier behandeln

In MV fressen Wölfe jedes Jahr mehr Nutztiere. Ein Bündnis unter anderem aus Bauern, Schäfern und Jägern will einen anderen Umgang mit dem Raubtier – und den Abschuss.
dpa
Ein Bündnis aus 14 Verbänden will den immer häufiger auftretenden Wolf wie jedes andere Wildtier behandelt sehen.
Ein Bündnis aus 14 Verbänden will den immer häufiger auftretenden Wolf wie jedes andere Wildtier behandelt sehen. Alexander Heinl
Groß Görnow.

Ein Bündnis aus 14 Verbänden will den immer häufiger auftretenden Wolf wie jedes andere Wildtier behandelt sehen. Dazu gehöre auch die Jagd auf das Raubtier. Ein entsprechendes Positionspapier will die Gruppe am Montag in Groß Görnow bei Sternberg unterzeichnen. Zu dem Bündnis gehören Landwirte, Schäfer, Jäger, Waldbesitzer, Pferde- und Rinderzüchter, Fischer sowie der Verein Landurlaub.

Hintergrund sind jährlich steigende Zahlen von Rindern, Schafen, Damwild und anderen Nutztieren, die dem Wolf zum Opfer fallen. Im März sollen Wölfe sogar einen 1,80 Meter hohen Schutzzaun eines Damwildgeheges bei Borken in Südvorpommern überwunden und 8 von 15 Tiere getötet haben. Seit 2007 wurden laut Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern rund 600 Nutztiere durch Wölfe getötet oder verletzt. Dazu gehörten etwa 540 Schafe.

Wie soll es mit dem Wolf weitergehen? Darüber können Sie bei unserem zweiten Nordkurier-Talk am 8. Mai um 18.30 Uhr im Medienhaus des Nordkurier in Neubrandenburg (Engelsring 29) mitdiskutieren. Neben Till Backhaus (SPD) haben Manfred Leberecht, Vizepräsident des Bauernverbandes MV, sowie Stefan Schwill, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes MV, als Diskussionsteilnehmer zugesagt. Die Moderation wird Jürgen Mladek, Chefredakteur des Nordkurier, übernehmen. Der Eintritt kostet 12,50 Euro. Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um eine telefonische Anmeldung unter 0800 4575033.

 

 

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